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Dienstag, 15 November 2016 11:02

Zwischen Mensa und Hörsaal... mit Darius (Erziehungswissenschaft und Management)

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Darius studiert im 5. Semester Erziehungswissenschaft mit Nebenfach Management an der Universität Erfurt. Nach dem Abitur in Marburg kam er 2014 an die Uni Erfurt, dazwischen hat Darius noch ein Freiwilliges soziales Jahr in einer Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung absolviert. Hier berichtet er uns von seinen Eindrücken an der Uni Erfurt.

Was war ausschlaggebend für die Entscheidung, an der Uni Erfurt zu studieren?
Nach meinem Abitur wollte ich aus Marburg raus und andere Städte und Menschen kennenlernen. Durch mein FSJ in einer Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung war mir sehr schnell bewusst, dass ich in Zukunft im erzieherisch-pädagogischen Bereich arbeiten möchte. Letzten Endes hatte ich die Wahl zwischen drei Universitäten, meine Wahl fiel auf die Uni Erfurt. Die Stadt hat mich von Anfang an begeistert – vielleicht auch, weil die Innenstadt sehr der Marburger gleicht. Erfurt ist mit 200.000 Einwohnern eigentlich recht groß und dennoch erreicht man in kurzer Zeit alles was wichtig ist. Die Universität ist mit knapp 6.000 Studierenden eine relativ kleine Hochschule, was ich durchaus begrüße. Und noch ein Vorteil: die Unterteilung der Studienfächer in Haupt- und Nebenstudienrichtung. Hierdurch kann man sich in verschiedene Themengebiete einarbeiten und hat so Vorteile auf dem Arbeitsmarkt.

Was begeistert dich an deinem Studium? Was sind die Studieninhalte?
Wie gesagt: Die Gliederung in Haupt- und Nebenstudienrichtungen ist ein großer Vorteil gegenüber anderen Universitäten. Ich bekomme Einblicke in verschiedene Studieninhalte und kann mein erziehungswissenschaftliches Studium auch noch aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Ab dem dritten Semester musste ich mich im Studiengang Erziehungswissenschaft dann zwischen fünf Schwerpunkten entscheiden. Meine Wahl fiel letztlich auf die Schwerpunkte Kinder- und Jugendmedien und Berufliche Bildung. In einem der beiden Schwerpunkte werde ich dann meine Bachelor-Prüfung ablegen. Für mich ist es gut, dass ich mich nach den ersten zwei eher theoretischen Semestern mehr und mehr auf meine Interessen fokussieren konnte und dennoch Wahlmöglichkeiten hatte. Und dann gibt es an der Uni Erfurt ja auch noch das Studium Fundamentale. Es bildet neben der Haupt- und Nebenstudienrichtung die dritte Säule des Bachelor-Studiums. Hier bietet sich die Möglichkeit, über den Tellerrand zu schauen und den eigenen Horizont zu erweitern. In Selbstorganisierten Lehrveranstaltungen wird dabei methodisch-theoretisches Grundlagenwissen vermittelt, aber auch das ästhetische Wahrnehmungsvermögen wird beispielsweise geschult.

Wie war deine Anfangszeit in Erfurt und speziell an der Uni? Hast du dich schnell zurechtgefunden?
Die Anfangszeit in Erfurt war schwer für mich. Ich habe meine Zusage leider sehr spät bekommen und konnte so erst spät nach einer Unterkunft suchen. In der Einführungswoche musste ich deshalb leider jeden Tag von Weimar aus pendeln, da in Erfurt alles belegt war und es um diese Zeit sehr schwer ist, eine Wohnung oder ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft zu ergattern. Mein Tipp: Falls ihr euch sicher seid, dass ihr in Erfurt studieren wollt, kümmert euch frühzeitig um eine Wohnmöglichkeit!
Was die Anfangszeit an der Universität im Ganzen betrifft, war ich aber positiv überrascht. In der Einführungswoche habe ich erste Kontakte mit anderen Studierenden knüpfen können und uns wurde viel von unseren Tutoren beigebracht. Natürlich bleiben immer Fragen offen, doch diese können schnell geklärt werden. Das Erstellen des Stundenplans ist Anfangs recht schwer, doch auch hier kommt man schnell rein und gewöhnt sich daran, dass man das Hauptfach mit dem Nebenfach abstimmen muss, damit keine Überschneidungen entstehen.

Was würdest du Erstsemestern mit auf den Weg geben?
Natürlich sollte man sich im Vorfeld schon etwas über die Internetseite der Universität zum Studiengang und anderem Informieren. Doch die Einführungswoche ist auf jeden Fall empfehlenswert und bringt viele neue Erkenntnisse und erste Kontakte. Zudem empfehle ich, wie oben bereits beschrieben, eine frühzeitige Suche nach einem passenden Zimmer in einer WG oder einer Wohnung.

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