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Zachary Purvis sitzt entspannt im Aufenthaltsraum des Forschungszentrums Gotha der Universität Erfurt. Es ist sein letzter Tag in der Residenzstadt. Der Herzog-Ernst-Stipendiat hat drei Wochen hier verbracht, um in der Forschungsbibliothek Gotha für sein PostDoc-Projekt über das Corpus Reformatorum zu recherchieren. Schon morgen wird er  die Heimreise ins schottische Edinburgh antreten, wo er zurzeit an der School of Divinity der Universität forscht. Im Gepäck hat er dann eine Menge Aufzeichnungen, Scans und Kopien der Gothaer Bestände, die für seine Auseinandersetzung mit der Schriftensammlung von Reformationstexten aus dem 19. Jahrhundert essentiell sein werden. Ein Gespräch über Mathematik, die Luther-Dekade und den Beitrag, den er dazu leisten möchte [...]

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Endlich wieder richtige Jahreszeiten! Na gut, man muss schon genauer hinschauen, um Vorteile zu finden, die das Leben in Erfurt gegenüber dem Leben in Rom hat. Jahreszeiten und nicht das halbe Jahr über brütende Hitze sind für Jana Ilnicka aber tatsächlich eine Wohltat. Allein deshalb hätte es die ukrainische Linguistin nach ihrem Philosophie-Studium an der päpstlichen Universität in Rom aber natürlich nicht in die thüringische Landeshauptstadt gezogen. Viel mehr sind es die Vorzüge, die sie hier als Forscherin genießt. Seit April ist sie Doktorandin am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt, ein zusätzliches Amplonius-Stipendium der Katholisch-Theologischen Fakultät ermöglicht ihr außerdem die intensive Arbeit mit den Sonderbeständen der Universitätsbibliothek. Ein Treffen in der Bibliotheca Amploniana der Universität Erfurt…

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Der Gothaer Nachlass von Bruno Hassenstein ist ein wahrer Schatz für jeden Wissenschaftshistoriker und Kartografie-Forscher. Das stellte auch "Kartografie-Frischling" Alrun Schmidtke schnell fest und wollte mehr über jenen erfolgreichen Perthes-Verlagskartografen mit der etwas verschrobenen Persönlichkeit erfahren. Im Rahmen eines Herzog-Ernst-Stipendiums beschäftigt sich die 27-jährige Wissenschaftshistorikerin im Gothaer Forschungszentrum der Universität Erfurt derzeit genauer mit Hassenstein – und hat in seinem Nachlass womöglich auch gleich den passenden Forschungsansatz für ihre bevorstehende Doktorarbeit gefunden. Ein Treffen im Geografie-Zimmer des renommierten Forschungszentrums.

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Mal Hand aufs Herz: Die Berufsbezeichnung "Professor für Philosophie des Mittelalters" weckt bei so manchem schnell Stereotype: Zum Beispiel das eines ernsten Theoretikers, der – natürlich abgeschottet von der dem Mittelalter so fernen Gegenwart – alte Bücher wälzt und dabei ständig irgendwelche Thesen in ein schwarzes Notizheft schreibt. Wer aber Anthony Celano kennenlernt, wird eines Besseren belehrt: Denn der amerikanische Philosophie-Professor und Amplonius-Stipendiat, der gerade für drei Monate an der Universität Erfurt forscht, ist Praktiker durch und durch. Vor seiner Professorenlaufbahn arbeitete er jahrelang  als Dachdecker, um sich sein Studium zu finanzieren. Er spielt Baseball, Tennis und Basketball – und das auch gern mit oder gegen seine Studenten am Stonehill College in Easton, die seine offene, lockere Art zu schätzen wissen und ihn freundschaftlich mit "Hey Dude" oder "Hey Celano" grüßen. [...]

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