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Dürfen wir vorstellen? Ute Tellmann ist seit dem Sommersemester 2017 Professorin für (politische) Soziologie am Max-Weber-Kolleg und an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Uni Erfurt.

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Das aktuelle Wissenschaftsjahr des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist dem Thema Meere und Ozeane gewidmet. Doch nicht nur in der Biologie, der Klimaforschung oder der Geologie spielen die Weltmeere eine bedeutende Rolle. Auch in der Literatur, im Film, in der Kartografie, der Geschichte, der Religion, der Raum-Zeitforschung, der Politik u.s.w. ist das Meer ein zentrales Motiv – kurz in vielen Disziplinen, die auch an der Uni Erfurt erforscht werden. Unser diesjähriger Weihnachtskalender schaut deshalb in 24 Türchen aus ganz unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen Perspektiven auf das Thema Ozean. Heute erklärt uns Dr. Claudia Bergmann von der Forschergruppe "Dynamik ritueller Praktiken im Judentum" der Universität Erfurt die Bedeutung des Meeres in der Hebräischen Bibel.

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Jüdische und christliche Rituale sind seit jeher eng miteinander verflochten und genau diese Verflechtungen sind es, die den Theologen Gerard Rouwhorst besonders interessieren. Der Professor für Liturgische Studien an der Universität Tilburg untersucht die Wurzeln früher christlicher Rituale und die komplexen Beziehungen und Interaktionen zwischen jüdischen und christlichen Riten. Dabei verortet er diese in ihren historischen Kontext und erforscht so ihre theologischen als auch anthropologischen Dimensionen, ihre sozialen Funktionen und ihre Einbettung in die sozialen Strukturen von Gemeinschaften und Gesellschaften. Seit dieser Woche ist der niederländische Theologe Fellow am Research Centre "Dynamik ritueller Praktiken im Judentum in pluralistischen Kontexten von der Antike bis zur Gegenwart" des Max-Weber-Kollegs der Universität Erfurt. Eine Kurzvorstellung [...]

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Eine studierte Musikwissenschaftlerin und Theaterdramaturgin als Doktorandin an der Uni Erfurt? "Ja, für mich war das ein echter Glücksgriff", sagt Jasmin Kutzner. Sie ist das neue Gesicht am Research Centre "Dynamik ritueller Praktiken im Judentum in pluralistischen Kontexten von der Antike bis zur Gegenwart", das am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt angesiedelt ist. In den kommenden drei Jahren wird die 28-Jährige hier erforschen, welchen Einfluss die synagogale Liturgie und die rituellen Praktiken des Judentums auf das Schaffen jüdischer Komponisten im 20. Jahrhundert hatten. [...]

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Die Beschneidung von Jungen ist ein religiöses Ritual, das in vielen Ländern hitzig diskutiert wird und immer wieder soziale und politische Spannungen erzeugt. Diese Spannungen traten aber nicht erst jüngst in Erscheinung, sondern haben eine lange Geschichte: Schon in der Antike haben sich Griechen, Römer, Juden und Christen deshalb überworfen. Diese historischen Diskussionen spielen wiederum eine wichtige Rolle in den aktuellen öffentlichen Auseinandersetzungen über die Beschneidung, in denen Befürworter und Gegner ihre Argumente um die alten religiösen Interpretationen herum gruppieren. Dr. Karin Berber Neutel von der Universität Oslo untersucht in ihrem Forschungsprojekt, wie diese Konstruktionen der Vergangenheit in die aktuellen Beschneidungsdebatten einfließen. Seit Mitte September ist die niederländische Religionsforscherin Fellow am Research Centre "Dynamik ritueller Praktiken im Judentum in pluralistischen Kontexten von der Antike bis zur Gegenwart" des Max-Weber-Kollegs der Uni Erfurt. Eine Kurzvorstellung [...]

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Erfurt ist tief verwurzelt mit der jüdischen Kultur des Mittelalters, die hier nachweislich seit dem 11. Jahrhundert Seite an Seite mit der christlichen Kultur existierte. Das damalige jüdische Viertel befand sich im Zentrum der Altstadt, wo noch heute die Alte Synagoge, die Mikwe – ein jüdisches Ritualbad – und nicht zuletzt der Jüdische Schatz, der 1998 bei Bauarbeiten entdeckt wurde, von Leben und Praktiken der Erfurter jüdischen Gemeinde zeugen. Genau das richtige Umfeld also, um jüdische Rituale zu erforschen und der Frage nachzugehen, wie sich diese in unterschiedlichen Kontexten verändert und weiterentwickelt haben – findet auch Dr. Claudia Bergmann. Seit November koordiniert die promovierte Alttestamentlerin das Projekt „Dynamik ritueller Praktiken im Judentum in pluralistischen Kontexten von der Antike bis zur Gegenwart“ am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt – und schätzt dabei auch die Nähe des Projektes zu dieser gelebten Geschichte, aber auch zum Jetzt und Hier religiöser Praktiken insgesamt.

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Endlich wieder richtige Jahreszeiten! Na gut, man muss schon genauer hinschauen, um Vorteile zu finden, die das Leben in Erfurt gegenüber dem Leben in Rom hat. Jahreszeiten und nicht das halbe Jahr über brütende Hitze sind für Jana Ilnicka aber tatsächlich eine Wohltat. Allein deshalb hätte es die ukrainische Linguistin nach ihrem Philosophie-Studium an der päpstlichen Universität in Rom aber natürlich nicht in die thüringische Landeshauptstadt gezogen. Viel mehr sind es die Vorzüge, die sie hier als Forscherin genießt. Seit April ist sie Doktorandin am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt, ein zusätzliches Amplonius-Stipendium der Katholisch-Theologischen Fakultät ermöglicht ihr außerdem die intensive Arbeit mit den Sonderbeständen der Universitätsbibliothek. Ein Treffen in der Bibliotheca Amploniana der Universität Erfurt…

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Sie ist 001. Ihr Name: Thériault. Barbara Thériault. Kanadierin und die erste Matrikelnummer der neu gegründeten Universität Erfurt. 001 eben. Aber wie alle Studierenden hier ist sie natürlich nicht nur eine Nummer. Sie ist vor allem eine Frau mit einer bewegten Geschichte. Für "Ich mag meine Uni…"  haben wir einmal nachgefragt: [...]

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