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Aus der Nähe von Köln verschlug es Karina vor vielen Jahren nach Erfurt zum Studium. 2002 machte sie hier an der Universität ihren Abschluss in Kommunikationswissenschaft und Literaturwissenschaft, bevor sie in den Beruf einstieg. Sechs Jahre war sie in der Werbebranche tätig, bevor sie ganz neue Wege ging: Seit 2008 leitet sie das in Erfurt allseits bekannte und beliebte Café-Bistro Peckhams in der Altstadt nahe des Doms, wo sie für Küche und Marketing zuständig ist. Und nebenbei ist sie als Foodbloggerin und Foodjournalistin unterwegs, hält Vorträge und bietet Events und Schulungen an. [...]

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Laura hat sich an vielen Hochschulen über Studienmöglichkeiten informiert und sich aber sofort in das Fach Literaturwissenschaft an der Uni Erfurt verliebt. Neben den klassischen Kursen (zu Schiller und Co.) besuchte sie u.a. auch einen Kurs zu Horrorfilmen und ist rundum begeistert. Sie kombiniert Literaturwissenschaft mit Religionswissenschaft. [...]

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Die heutige Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar zählte zu ihrem Bestand einmal ein Werk des für seine pornografischen Texte berüchtigten französischen Autors Marquis de Sade. In den alten Ausleihbüchern sind genau zwei Personen verzeichnet, die dieses Buch ausgeliehen haben. Der zweite von ihnen war Johann Wolfgang von Goethe. Mit ihm schließt die kurze Ausleihliste, denn seitdem ist das Buch verschollen. Nun kann spekuliert werden, was damit geschehen ist: Hat Goethe es schlicht behalten, weil er es einfach zu ansprechend fand? Hat er es vernichtet, weil er es zu anstößig fand? Oder ein Bibliothekar? Erfahren werden wir das heute wahrscheinlich kaum mehr. Aber das Verschwinden dieses "heißen" Werkes kann stellvertretend für den Umgang mit erotischer und pornografischer Literatur im Deutschland des 18. und 19. Jahrhunderts stehen, als Bücher und Schriften dieser Art beschlagnahmt, vernichtet und weggeschlossen, ihre Autoren und Verleger festgenommen und denunziert wurden. Dennoch wurden auch hierzulande im 18. Jahrhundert etwa 300 Werke – anonym oder pseudonym – verfasst, veröffentlicht, geschmuggelt und im Verborgenen gelesen. Genau mit diesem Teil sogenannter klandestiner, also heimlicher Literatur beschäftigt sich nun die Tagung "Deutsche Pornografie in der Aufklärung", die vom 21. bis 23. Oktober im Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt stattfindet – und eine Lücke in der Forschung ausfüllen möchte.

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Johanne hat es einst von Hannover nach Erfurt verschlagen. Auf der Suche nach einem passenden Studium schrieb sie sich für Kommunikationswissenschaft und Literaturwissenschaft ein und machte 2012 ihren Bachelor-Abschluss. Fürs Master-Studium Literatur und Medienpraxis ging sie dann an die Uni Duisburg-Essen. Und blieb, als ihr das dortige Studentenwerk einen Job in der Stabsstelle Marketing/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit anbot. Dort kümmert sie sich heute unter anderem um den Bereich Social Media Marketing, aber auch um die Veranstaltungsorganisation. An die Erfurter Hochschule hat Johanne aber bis heute gute Erinnerungen. [...]

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Nach der betrieblichen Ausbildung bei den S. Fischer Verlagen wollte Lisa ihre Kenntnisse noch wissenschaftlich vertiefen und ist für ihr Studium der Literaturwissenschaft und Kommunikationswissenschaft von Darmstadt nach Erfurt gekommen. Wir wollten von ihr wissen, wie sich der Studentenalltag so anfühlt und was sie unseren Erstsemestern auf den Weg geben möchte. [...]

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Ein Auslandsaufenthalt ist eine feine Sache. Man kann eine fremde Sprache vertiefen, bekommt Einblicke in eine andere Kultur, knüpft neue Kontakte, erweitert seinen Horizont und nebenbei macht es sich im Lebenslauf auch immer gut. Mehr als einhundert Studierende der Uni Erfurt wagen diesen Schritt alljährlich und absolvieren ein Auslandssemester.

Wir haben mit Peggy und Johanna gesprochen, die zurzeit gemeinsam in Polen sind.

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"Vielleicht hätte ich auch gedacht, ein Gänseblümchen zu sein, hätte ich irgendwo gelesen, dass ein Manisch-Depressiver so etwas denkt."

Die Diagnose manisch-depressiv wirft die 16-jährige Christin vollends aus der Bahn. Klapse statt Strandurlaub heißt das für die Sommerferien. Zu Stimmungsschwankungen, Orientierungslosigkeit und Identitätsdiffusion der pubertierenden Protagonistin gesellen sich nun auch noch ständige Selbstbeobachtung und die Unsicherheit gegenüber dem eigenen Handeln. "So eine Diagnose zu bekommen, führt dazu, dass man nur noch überlegt: Was ist normal von dem, was ich mache, was ist krank? Das führt in eine Spirale der Selbstbeobachtung und birgt die Gefahr, diese kranke Identität wirklich mehr und mehr anzunehmen", sagt Charlotte Fritsch, Förderpädagogik-Studentin an der Universität Erfurt und "Schöpferin" von Christin. Charlotte Fritsch muss es wissen: Die 22-jährige Autorin des Buches "Zwischen mir und mir. Sommerferien in der Psychiatrie" macht im Alter von 16 Jahren die gleiche Erfahrung wie die Hauptfigur ihres ersten Romans: Ein Arzt diagnostiziert ihre Verhaltensauffälligkeiten als krankhaft und lässt sie über die Sommerferien in die Jugendpsychiatrie einweisen. Eine Fehldiagnose, wie sich später herausstellt. Aber eine Fehldiagnose, die Charlotte Fritsch auch tief in den Alltag einer psychiatrischen Klinik blicken lässt und ihr Erstlingswerk deshalb so authentisch macht. [...]

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