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Deutschland ist im „Pokémon Go“-Fieber. Einen Eindruck davon kann man am Samstag in der Erfurter Innenstadt bekommen – dann nämlich wollen mehr als 500 Menschen mit ihren Smartphones gemeinsam auf die Jagd nach den kleinen virtuellen Monstern gehen. Auch Hannah Schneider wird dabei sein. Die Studentin der Uni Erfurt ist schon seit einiger Zeit als „Monsterjägerin“ unterwegs. Wir haben mit ihr über den neuen Hype gesprochen…

Ein Auslandsaufenthalt ist eine feine Sache. Man kann eine fremde Sprache vertiefen, bekommt Einblicke in eine andere Kultur, knüpft neue Kontakte, erweitert seinen Horizont und nebenbei macht es sich im Lebenslauf auch immer gut. Mehr als einhundert Studierende der Uni Erfurt wagen diesen Schritt alljährlich und absolvieren ein Auslandssemester – auch in Gebieten, die als nicht so sicher gelten. Wie Azade. Die Studentin möchte in der Türkei studieren, trotz der beunruhigenden Situation derzeit. […]

"Ich habe unheimlich viel mitgenommen und ja, man kann auch sagen, dass ich dabei die eine oder andere Grenzerfahrung gemacht habe." Ein bisschen stolz wirkt Elisa Thiel schon, wenn sie über das gerade zu Ende gegangene Seminar im Studium Fundamentale an der Uni Erfurt spricht. Darin haben sie und ihre Kommilitonen gemeinsam mit dem Erfurter Büro für „Leichte Sprache“ des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland (CJD) einen ganz besonderen Stadtführer entwickelt. Nämlich einen in "Leichter Sprache", der ein ganz neues und vor allem barrierefreies Angebot für den Tourismus in der Thüringer Landeshauptstadt darstellen soll. "Mit diesem Stadtführer richten wir uns besonders an Menschen mit Lernschwierigkeiten", berichtet Elisa. "Aber auch andere profitieren davon, wie zum Beispiel ältere Menschen und Kinder, denen das Lesen in kleiner Schrift oder von komplizierten, langen Texten schwerfällt, an Menschen mit Migrationshintergrund, Förderschul- und Kindergartengruppen." [...]

"Ich bin jemand, der die Dinge anpackt", sagt Elisa Thiel. "Wenn mich irgendetwas stört oder mir etwas fehlt, dann kümmere ich mich darum." So war es auch im vergangenen Sommersemester als die 27-Jährige ein Studium Fundamentale an der Universität Erfurt organisierte. "Als Studentin und Mutter einer eineinhalbjährigen Tochter fehlte mir ein Netzwerk von studierenden Eltern auf dem Campus. Ich wollte mich mit Gleichgesinnten austauschen, neue Kontakte knüpfen und auch das eine oder andere hier an der Uni verändern – ob es nun Hochstühle für die Mensa sind, eine Rampe oder eine bessere Ausschilderung für die flexible Kinderbetreuung in der ‚Räuberhöhle‘ oder einfach die Tatsache, dass die Informationen über Angebote und Möglichkeiten für studierende Eltern diese auch besser erreichen." [...]

Mit ihrem Projekt „Water for Small-Scal Farmers“ haben Daniar Matikanov und Bartyrbek Alymkulov den diesjährigen Commitment Award der Willy Brandt School of Public Policy der Universität Erfurt gewonnen. Die beiden setzten sich damit gegen zehn weitere studentische Projekte durch und bekommen für ihre Idee nun 2500 Euro Anschubfinanzierung. Im Wettbewerb um den Commitment Award können alljährlich Studierende der Brandt School beweisen, was sie im Master Public Policy über Nachhaltigkeit und Projektmanagement gelernt haben – gleichzeitig bekommen sie die Chance, durch die Anschubfinanzierung ihre Projektideen Wirklichkeit werden zu lassen.

Den zweiten Preis beim diesjährigen Commitement Award gewann das Projekt „Save our Future“ von Harini Suresh, Platz drei ging an die „Computer School in Sub-Saharan Village in Mosambique“ von Grigoriy Grigoriyev und Jafar Terciano Binasse.

Endlich hat uns der Sommer erreicht. Und mit ihm nicht nur das Mittagspausen-Eis und die langen warmen Abende, sondern auch die vorlesungsfreie Zeit. Auch in diesem Jahr werden in dieser Zeit einige Service-Einrichtungen der Universität sowie universitätsnahe Service-Dienstleister wieder zu verkürzten Öffnungszeiten erreichbar sein. Nachfolgend ein kurzer Überblick:

Dazu erreichte uns heute eine schöne Mail von Freya. Sie schreibt: "Ich mag mein Uni, weil es so leckere Kirschen auf dem Campus gibt. Ich finde es einfach nur toll, dass es so viele Kirschbäume auf dem Campus gibt. So hat man zwischen den Vorlesungen immer etwas gesundes zu naschen. Im Herbst gibt es dann auch noch Äpfel, Pflaumen und Esskastanien. Ich kenne keine andere Uni, bei der es so etwas tolles gibt. Vielleicht kann man das Angebot ja auch noch ausbauen, ich denke da an Erdbeeren, Himbeeren u.ä.. "

Wenn man Sonja Dolinsek fragt, ob sie Feministin und Frauenrechtlerin sei, wägt die Forscherin erst einmal genau ab, was sie antwortet. Dann ein zaghaftes "Ja schon" und im Nachgang der Hinweis, wie viele unterschiedliche Vorstellungen es doch vom Feminismus gibt. Selbstbestimmungsrechte – das ist es schon eher, worum es ihr geht. Als Mensch natürlich, aber auch als Wissenschaftlerin, die sich intensiv mit Frauen- und Menschenhandel, Prostitution und Sklaverei auseinandersetzt. Zu diesem Thema verfasst Dolinsek gerade ihre Doktorarbeit im Fachbereich Globalgeschichte der Universität Erfurt, in der sie vor allem globale Netzwerke und transnationale Politiken nach dem Zweiten Weltkrieg untersucht.

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