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Interkulturelle PR-Praxis schon an der Universität erleben: Das deutschlandweit einzigartige und an der Uni Erfurt ins Leben gerufene Global Communications Projekt (GlobCom) macht‘s möglich – in diesem Jahr sogar mit einer Rekordzahl von 267 Studierenden aus 15 Universitäten auf fünf Kontinenten. Dabei entwickeln die Teilnehmer ganz praxisnah als "globale Agenturen" ein PR-Konzept für einen realen Auftraggeber – diesmal eine Umweltstiftung in Abu Dhabi. Unter den 15 Partneruniversitäten ist 2016 erstmals auch eine Hochschule in Istanbul. Aus Erfurt sind insgesamt 22 Studierende aus der Kommunikationswissenschaft dabei. [...]

Dass er irgendwann einmal Journalist werden möchte, das wusste er schon ziemlich früh. Deshalb unternahm Stephan Jaroschek seine ersten journalistischen Schritte auch schon in sehr jungen Jahren – in seiner Heimatstadt Osnabrück. Als freier Mitarbeiter bei der Neuen Osnabrücker Zeitung und bei den Westfälischen Nachrichten. Überzeugt, dass sein Berufswunsch Bestand haben würde, war Stephan dann auch bei seinem Studienwunsch wählerisch. Kommunikationswissenschaft sollte es sein. In Erfurt. Denn der gute Ruf der Erfurter Kommunikationswissenschaftler hatte den Niedersachsen längst erreicht. In Kombination mit dem Studiengang Staatswissenschaften – Sozialwissenschaft sollte es klappen mit seinem Ziel, irgendwann als politischer Redakteur über die großen Ereignisse dieser Welt zu berichten. Also setzte der heute 24-Jährige seine Pläne in die Tat um, startete sein Studium in Erfurt und sammelte nebenbei weitere journalistische Erfahrungen. In der Online-Redaktion der Thüringer Allgemeinen und beim ZDF. "Aber ich wollte nicht nur selbst etwas lernen und schreiben, sondern mich auch mit Gleichgesinnten vernetzen und mein Wissen und meine Erfahrungen weitergeben", sagt Stephan Jaroschek. Deshalb war er auch von Anfang an dabei, als der Bundesverband des Jugendpressenetzwerks eine eigene Gruppe in Thüringen gründen wollte. "Es gab zwar vor langer Zeit schon einmal eine solche Gruppe, aber die ist irgendwann eingeschlafen. Das ‚Ding‘ jetzt noch einmal anzupacken und auf gesunde Beine zu stellen, das hat mich gereizt." [...]

Internationalisierung gewinnt im Wettbewerb um Ressourcen und Köpfe an den Hochschulen zunehmend an Bedeutung. Nur ein Grund dafür, dass das Thema 2015 auch Eingang in die Ziel- und Leistungsvereinbarungen fand, die die Universität Erfurt für die kommenden Jahre mit dem Land Thüringen getroffen hat. Bereits im Vorfeld der Verhandlungen wurde deutlich, dass Internationalisierung ohne die Aspekte der Interkulturalität nicht gedacht werden kann – erst recht nicht an einer Hochschule, in der der Lehrerbildung eine solche Bedeutung zukommt wie an der Uni Erfurt. In unserem CAMPUS-Jahresheft 2015, das in Kürze erscheint, haben wir mit Prof. Dr. Heike Grimm, Vizepräsidentin für Internationales an der Uni Erfurt, über die Herausforderungen und Chancen gesprochen…

Sie finden ihr Studium „cool“ und möchten jetzt auch andere dafür begeistern. Deshalb sind Franziska Kleiner, Benjamin Litwin und ihre Kommilitonen aus der Katholischen Theologie an der Universität Erfurt jetzt auch auf Infotour durch Deutschland. Ihre kleine Roadshow durch zwölf ostdeutsche Städte haben sie lange und intensiv vorbereitet, am 16. April soll sie starten. In Heiligenstadt. „Wir wollen jungen Leuten, die Interesse an Kirche und Glauben haben, Geschmack am Theologie-Studium vermitteln und die notwendigen Informationen für einen Studienbeginn geben“, erklären die Studierenden ihr Engagement. Sie wollen Einblicke geben, worum es im Theologie-Studium an der Universität Erfurt geht, wie sie selbst zu ihrer Studienentscheidung gekommen sind, wie das Studium funktioniert und welche Erfahrungen sie selbst damit gemacht haben. Klar, dass sie auch jede Menge Zeit haben für Fragen von Studieninteressierten. Das Infomaterial ist bereits gepackt, aber noch viel wichtiger ist den Studierenden aus Erfurt das Erleben, die Möglichkeit, sich die Studieninformationen nicht nur anzulesen, sondern ein Gefühl für das Studium und seine Inhalte zu bekommen. Deshalb ist bei jeder Veranstaltung im Rahmen der Info-Tour auch ein Professor mit von der Partie und gestaltet einen Workshop mit. [...]

“Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit.“  Michael Ende

Fünf Tage, neun Arbeitsphasen, ein Dutzend Forschungsteams, hunderte gute Gedanken und unzählbare Liter Kaffee. Die CEREB Reseach Week ging am 14. März 2016 in die dritte Runde und ermöglichte ihren Teilnehmern vor allem eins: Zeit. Zeit, sich einem speziellen Forschungsprojekt, einer Idee, oder einem konkreten Vorhaben zu widmen; Zeit frei von sonstigen Abläufen des eigentlichen Arbeitsalltags; Zeit für nationale und internationale Gäste; Zeit für Wissenschaft. [...]

An der Universität Erfurt hat eine neue Forschungsstelle „Sprache. Kommunikation. Religionsunterricht“ ihre Arbeit aufgenommen. Sie ist am Martin-Luther-Institut und an der Professur für Religionspädagogik angesiedelt. Wir haben mit der Leiterin Prof. Dr. Andrea Schulte über ihre Pläne gesprochen…

Musisch veranlagt, doch als letztgeborener zum Kriegsdienst verdonnert. Sanftmütig, höflich, gesellig und doch zeitlebens unverheiratet und kinderlos. Herzog Friedrich IV. von Sachsen-Gotha-Altenburg war Mitglied der erfolgreichen Ernestiner-Dynastie – und wurde dennoch zeitlebens nie gänzlich glücklich. Vor allem, weil sein Dienst auf dem Schlachtfeld bei ihm bleibende Gesundheitsschäden verursachte, die sein ganzes Leben beherrschten. Obwohl das Regieren nicht in seinem Lebenslauf vorhergesehen war und er aufgrund seiner körperlichen Verfassung auch gar nicht in der Lage dazu war, wurde Friedrich nach seinem ohne Regierungsnachfolger verstorbenen Bruder August 1822 Herzog von Sachsen-Gotha-Altenburg – und damit zum Protagonisten im letzten Kapitel der Geschichte des Herzogtums.

„Also einfach mal in der letzten Reihe fünf Minuten die Augen zumachen und wegdösen ist hier nicht“, sagt Jürgen Kohl und lacht. „Im Gegenteil, die Seminare erfordern unsere ganze Konzentration. Wir sind immer im Gespräch. Das ist zuweilen anstrengend, aber das intensive Arbeiten in einer so überschaubaren Gruppe bringt auch richtig was. Ich nehme da jedes Mal etwas für mich mit.“ [...]

Ein Kick-off-Meeting, die Bekanntgabe der Nation, die das Team in diesem Jahr in New York vertreten wird und zahlreiche junge internationale Menschen, die, seriös in Anzügen gekleidet, in der Simulation der Vereinten Nationen als Nachwuchsdiplomaten ausschließlich in Englisch über die Lösung internationaler Probleme debattieren. Viel mehr bekommen wir von außen selten über das StuFu-Seminar „Models United Nations“ (MUN) mit, das bereits seit 2012 regelmäßig an der Universität Erfurt stattfindet. Seit ebenfalls fünf Jahren laden die Erfurter Studierenden im Januar Vertreter anderer internationaler MUN-Teams nach Erfurt ein. Auch, um sich auf die akademische Simulation in New York vorzubereiten. Jetzt fand die fünfte Konferenz EfMUN im Erfurter Rathaus statt. Erstmals wurde in diesem Rahmen neben der Generalversammlung (General Assembly) auch der Sicherheitsrat simuliert. Eine gute Gelegenheit, Sebastian, Student im Bachelor Internationale Beziehungen und Teilnehmer am EfMUN, um einen ganz persönlichen Blick hinter die Kulissen zu bitten: [...]

Das Wort "Kleinstadtregion" bedeutet wörtlich erst einmal – klar: die Region um eine Kleinstadt. Ein eher ländlicher Ort, der Gegensatz zur Großstadt. Welche persönlichen Assoziationen jedoch mit "Kleinstadtregion" einhergehen, das hängt ganz vom kulturellen Hintergrund und den Lebenserfahrungen ab: von weiten Feldern und verstreuten Dorfgemeinden bis hin zur Kleinstadt mit schwacher Infrastruktur könnte alles dabei ein. So breit fächerten sich zumindest die Vorstellungen der zehn internationalen Studierenden der Willy-Brandt-School of Public Policy der Universität Erfurt, die in diesem Semester an dem Praxisprojekt "150 Perspektiven – Migration und Regionalentwicklung in Thüringen am Beispiel der Stadt Zeulenroda-Triebes" teilnehmen. Zeulenroda-Triebes ist definitiv keine Großstadt, keiner der Projektteilnehmer kannte den Ort zuvor. Er muss also irgendwie ländlich sein. Studentin und Weltenbummlerin Frederike, selbst aus einer deutschen Kleinstadt im Sauerland stammend, versuchte deshalb, die Projektgruppe auf die ländliche Kleinstadt einzustimmen, die sie aus der eigenen Heimat kannte. Was das Team letztlich aber bei seinem ersten Besuch in Zeulenroda-Triebes vorfand, überraschte alle – positiv.

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