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Beiträge (146)

Zu ihrem inzwischen 16. Projektforum laden die Kommunikationswissenschaftler der Universität Erfurt am Samstag, 1. Juli, ins Kommunikations- und Informationszentrum (KIZ) auf dem Campus ein. Beginn ist um 13.30 Uhr mit einem Empfang, ab 14 Uhr präsentieren die Absolventinnen und Absolventen dann ihre Abschlussarbeiten vor einem Publikum aus Wirtschaft, Medien und Hochschule sowie weiteren Gästen. [...]

Auch in diesem Jahr verleiht die Willy Brand School of Public Policy der Universität Erfurt wieder den Commitment Award. Insgesamt sieben Projekte von Studierenden der Brandt School gehen dabei ins Rennen um die begehrten Geldpreise. Damit werden im Anschluss deren soziale Projekte gefördert. Gleichzeitig können die Studierenden unter Beweis stellen, was sie im Master-Studiengang Public Policy in den Bereichen Projektmanaget und Nachhaltigkeit gelernt haben. Wir stellen hier alle Projekte vor und sind gespannt, wer am 7. Juli als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgeht… 

Haytham Mones konzipiert ein "Akhbar-Meter"

"Fake News" oder "Social Bots" – wie bewerten die Parteien solche Phänomene, und wie beeinflusst dies ihre Wahlkampfführung für die anstehende Bundestagswahl? Diese und andere Fragen haben BA- und MA-Studierende der Kommunikationswissenschaft in diesen Tagen mit Vertretern von CDU, SPD, Grünen, DieLINKE und der AfD besprochen. Denn Wahlkampfstrategien und -aktivitäten stehen im Mittelpunkt der Seminare von Prof. Dr. Patrick Rössler und Dr. Nicole Podschuweit. Zur Vorbereitung ihrer Exkursion nach Berlin hatten die Studierenden Auftritte der Parteien im Internet und in der aktuellen Medienberichterstattung vergleichend analysiert. Weitere Aufklärung lieferten nun die Macher selbst, speziell zur aktuellen Diskussion über das nachlassende Vertrauen in Politik wie in die Massenmedien. [...]

Auch in diesem Jahr verleiht die Willy Brand School of Public Policy der Universität Erfurt wieder den Commitment Award. Insgesamt sieben Projekte von Studierenden der Brandt School gehen dabei ins Rennen um die begehrten Geldpreise. Damit werden im Anschluss deren soziale Projekte gefördert. Gleichzeitig können die Studierenden unter Beweis stellen, was sie im Master-Studiengang Public Policy in den Bereichen Projektmanaget und Nachhaltigkeit gelernt haben. Wir stellen hier alle Projekte vor und sind gespannt, wer am 7. Juli als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgeht… 

Florencia und Juan Cruz wollen Menschen in Uruguay Finanzkompetenzen vermitteln

Zwei waagerechte Striche und ein senkrechter – es war diese Zeichnung eines blinden Kindes, die einst Vera Göckelmanns und Jolana Pons‘ Interesse an taktil illustrierten Büchern weckte. Zwei waagerechte Striche und ein senkrechter – zwei Stufen und ein Geländer – ein Bus. Blinde Kinder nehmen Gegenstände anders wahr als sehende, das ist gemeinhin bekannt. Dass Kinderbücher für Blinde deshalb auch mehr als die Kombination von Blindenschrift und erhabenen Umrissen von in der Welt der Sehenden bekannten Symbolen sein sollten, diese Erkenntnis ist noch nicht so weit verbreitet. Ein gelber Kreis mit Strahlen stellt für sehende Kinder eine Sonne dar, für Sehbehinderte ist sie vor allem eines: warm, genau wie ein Bus für sie zwei Stufen und ein Geländer zum Festhalten sein kann. Für taktil gestaltete Kinderbücher besteht genau darin die Herausforderung: Wie kann eine Geschichte auch für blinde Kinder sinnlich erfahrbar gemacht werden? Jolana Pons und ihre ehemalige Kommilitonin Vera Göckelmann treibt diese Frage um. Gerade taktil illustrierte Bücher faszinieren die beiden, also Bücher, die sowohl eine haptische als auch eine visuelle Wahrnehmung ansprechen und damit für sehende und blinde Kinder gleichermaßen gemacht sind. Gemeinsam haben die Absolventinnen des Masters Kinder- und Jugendmedien an der Universität Erfurt nicht nur ihre Abschlussarbeit zu dem Thema verfasst, sondern sie bieten nach ihrem Abschluss nun auch das Praxisseminar "Medien für alle. Das Taktil Illustrierte Buch als mutiges Medium für Inklusion" an. Ein Besuch.

Malek Harba kam vor zehn Jahren von Syrien nach Deutschland, um sein politikwissenschaftliches Studium abzuschließen und zu promovieren. Seitdem engagierte er sich ehrenamtlich und unterstützt Flüchtlinge bei der Integration in Deutschland. So entstand schließlich die Idee, ein eigenes Sprachenzentrum mit ganzheitlichem Ansatz zu gründen. Anfang April hat er das Erfurter Zentrum für Sprachen und Integration (EZSI) eröffnet. Sein Motto: "Von Zugewanderten für Zugewanderte“.

Das Grenzlandmuseum Eichsfeld möchte die Hintergründe der früheren Grenzübergangsstelle bei Teistungen weiter erforschen. Dabei arbeitet es nicht nur mit der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen (BStU), sondern auch mit Studierenden der Universität Erfurt zusammen. Ein Gewinn für beide Seiten. Das jedenfalls sagt Prof. Dr. Christiane Kuller, Historikerin an der Uni, über die der Kontakt zustande kam. "Ich freue mich, über diese Möglichkeit der Kooperation – denn unsere Studierenden lernen dabei höchst praktisch, mit der jüngeren deutschen Geschichte umzugehen, Quellen zu suchen, zu recherchieren, zu analysieren und daraus nachhaltige Konzepte zu entwickeln. Das ist vor allem vor dem Hintergrund spannend, dass die meisten von ihnen die DDR nur aus Erzählungen ihrer Eltern und Großeltern kennen, weil sie erst in den 90er-Jahren oder noch später geboren sind." [...]

Gesellschaftspolitische Anliegen, Politik, Wirtschaft, Medien, Sport, Musik, Religion oder internationale Angelegenheiten – die Liste der Themen, für die sich unsere Studierenden neben ihrem Studium engagieren, ist lang. Und so vielfältig das Angebot ist, so verschieden sind auch die Studierenden, die hinter den Hochschulgruppen und Studentengemeinden stehen. Wir haben einige von ihnen gefragt, was sie motiviert, neue Hochschulgruppen ins Leben zu rufen oder in die Fußstapfen früherer Studentengenerationen zu treten, und warum man ihrer Hochschulgruppe beitreten sollte. Denn Nachwuchs wird natürlich immer gesucht. 

Mitstreiter suchen auch die Mitglieder der International Young Naturefriends, die seit November 2016 an der Uni Erfurt aktiv sind. Wir haben bei Hochschulgruppensprecher René nachgefragt, wer hinter der HSG steht, was im kommenden Semester geplant ist und natürlich auch, warum man bei IYNF mitmachen sollte. [...]

Eine außergewöhnliche Studienreise brachte Ende März elf Master-Studierende der Willy Brandt School of Public Policy im Rahmen des "Conflict Studies and Management Program" (CSMP) nach Bosnien und Herzegowina. Sie studieren im Master of Public Policy (MPP) – und so war es mehr als nur eine wertvolle Ergänzung, einmal praktisches Konfliktmanagement im Feld zu erleben. Dank einer Kooperation mit dem bosnischen Think Tank "Populari" konnten sie gemeinsam mit Juniorprofessorin Solveig Richter in mehr als 15 Veranstaltungen mit internationalen und lokalen Akteuren ins Gespräch über die Hürden des Friedensaufbaus kommen. James Harold Birak, MPP-Student im vierten Semester, zeigte sich sehr beeindruckt: "Alle Teilnehmer haben während der Reise ungeheuer reiches und umfassendes Wissen zur Situation in einem Nachkriegsland vor Ort erhalten."

Ein Gastbeitrag aus der Willy Brandt School of Public Policy [...]

Zwei Wochen lang touren neun Mitarbeitende aus Partnerprojekten der Initiative "Go Ahead!" aus Südafrika durch Deutschland und besuchen dabei verschiedene Hochschulgruppen. Mit dabei auch die Erfurter HSG "Go Ahead! e.V.", die gemeinsam mit ihren Gästen vom 25. bis 28. April im Rahmen verschiedener Veranstaltungen zum Austausch und "Blickwechsel" einladen möchte. [...]

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