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Dienstag, 06 November 2018 12:42

Off Campus: Claudia sammelt Erfahrungen beim Live Acting Role Play (LARP)

Off Campus: Claudia sammelt Erfahrungen beim Live Acting Role Play (LARP) Claudia als Schankmaid beim Live Acting Role Play

Politisches Engagement, ausgefallene Hobbys, ehrenamtliche Tätigkeiten, spannende Nebenjobs – unsere Studierenden und Mitarbeiter machen allerhand „nebenbei“. Was sie da tun, wollten wir genauer wissen und haben nachgefragt. In unserer kleinen Reihe „Off Campus“ stellen wir euch einige davon vor. Claudia studiert Staatswissenschaften im 5. Semester und hat sich im Rahmen ihres Praktikums bei der Evangelischen Akademie Thüringen im Live Acting Role Play (LARP) ausprobiert. Hier erzählt sie von ihren Erfahrungen...

Was genau machst du neben dem Studium an der Universität?
Zurzeit mache ich mein Praktikum bei der Evangelischen Akademie Thüringen (EAT) im Bereich der politischen Jugendbildung. Im Rahmen dieses Praktikums habe ich beim sogenannten Live Acting Role Play (LARP) teilgenommen. Dabei wurde eine mittelalterliche Geschichte mit eigenen Rollen und Gewändern gespielt. Die Idee hinter dieser Methode ist, dass die Teilnehmenden selbst über einen längeren Zeitraum in eine fremde Rolle schlüpfen und so ganz andere Erfahrungen machen können als beispielsweise im Planspiel. Denn auch Emotionen spielen eine große Rolle. Handlungen im Spiel müssen zudem nicht mit dem realen Ich übereinstimmen, sodass man sich frei entfalten kann.

Seit wann machst du das und wie kam es dazu?
Seit Ende Juli 2018 helfe ich in Neudietendorf bei der EAT mit. Im Rahmen eines Seminars hat Annika Schreiter (EAT) einen Vortrag gehalten, wodurch ich aufmerksam auf ihre Arbeit wurde und mich somit bei ihr um ein Praktikum beworben habe.

Ist das LARP ein Ausgleich oder eher eine Ergänzung zum Studium? Warum?
Es ist eine schöne Ergänzung zum Studium, da ich im Hauptfach Sozialwissenschaften studiere und mich zudem auf den Bereich der Politik konzentriere. Das LARP ist eine noch recht neue Methode in der politischen Jugendbildung. In der EAT hat sich mir die Möglichkeit geboten, diese auch mal selbst auszuprobieren und kennenzulernen.

Was nimmst du daraus für dein Leben, deinen Alltag mit?
Es ist schwierig, sich dabei auf eine spezielle Sache zu begrenzen. Die Zusammenarbeit in der EAT, die unterschiedlichen Tagungen – einfach allumfassend eine sehr gute Erfahrung.

Wie bekommst du das alles unter einen Hut?
Für das Praktikum nutze ich die Sommersemesterferien. So passt das gut.

Was ist deine Motivation, was treibt dich an?
Ich möchte Einblicke in das Berufsleben bekommen und schauen, ob die politische Bildung so ist, wie ich mir das vorstelle. Und erfolgreiche, abgeschlossene Tagungen machen einfach ein tolles Gefühl.

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