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Donnerstag, 12 Juli 2018 13:31

"Bin dann mal da..." – Sandra aus Spanien

Sandra kommt aus Spanien und studiert Germanistik an der Uni Erfurt. Sandra kommt aus Spanien und studiert Germanistik an der Uni Erfurt.

Jährlich gehen mehr als hundert Studierende der Uni Erfurt ins Ausland und kommen mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen zurück. In unserer Kategorie „Bin dann mal da“ möchten wir auch von unseren internationalen Studierenden wissen, wie es ist, aus dem Ausland an die Uni Erfurt zu kommen. Wie war der erste Eindruck von Erfurt? Was ist „typisch deutsch“? Was wirst du vermissen, wenn du Deutschland wieder verlässt? Heute in der Reihe: Sandra aus Spanien, die bei uns Germanistik studiert.  

Wie lange bist du schon in Erfurt? Wie kam es dazu?
Ich bin seit Oktober 2017 an der Uni Erfurt und somit im 2. Semester. Für die Uni habe ich mich entschieden, weil ich in Spanien Germanistik studiere und mein Deutsch verbessern wollte.

Was war dein erster Eindruck von der Stadt und der Universität Erfurt?
Ich fand die Stadt und die Uni gleich sehr schön, allerdings ging es mir wahrscheinlich wie so vielen am Anfang: Ich habe mich oft verlaufen, weil ich nicht wusste, wohin ich muss. Ich wusste außerdem nicht, welche Dokumente ich benötige, wie ich von A nach B komme oder wo ich einkaufen gehen kann.

Inwiefern, denkst du, wird dein Auslandsstudium dich akademisch und persönlich bereichern?
Im Ausland zu studieren, ist sehr hilfreich, wenn man die Sprache lernen möchte. Auch persönlich hat es mir sehr geholfen, da ich die Möglichkeit hatte, etwas Neues zu lernen. Zudem habe ich hier allein gewohnt und hatte somit die Gelegenheit über manche Sachen nachzudenken.

Was ist dein Lieblingsplatz a) auf dem Campus der Uni Erfurt und b) in Erfurt?
a) Direkt einen „Lieblingsplatz“ habe ich nicht auf dem Campus, da ich meistens nicht so lange an der Uni bin. Aber wenn ich auf dem Campus bin, dann meistens im LG 1 oder in der Bibliothek. Und jetzt, wo das Wetter schön ist und die Sonne scheint, finde ich die Wiese neben der Bibo sehr schön.
b) In der Stadt gefallen mir gleich mehrere Plätze sehr gut, wie z.B. der Petersberg oder der Dom, aber ich mag auch „Klein Venedig“ und den Nordpark.  

Was ist für dich „typisch deutsch“?
Wenn man nach Deutschland reist und dort wohnt, sieht man, was „typisch deutsch“ ist, anders. Aber was ich als anders im Vergleich zu meiner Kultur empfinde, ist die Mentalität der Menschen hier – ich hatte manchmal das Gefühl, dass Deutsche zurückhaltender sind und eher selten Gefühle zeigen.

Was aus deiner Heimat vermisst du hier bisher am meisten? Warum?
Da ich in einem mediterranen Land wohne, in dem wir – meiner Ansicht nach – die besten Lebensmittel und Zutaten haben, vermisse ich die leckeren Gerichte. Zudem vermisse ich natürlich die Sonne, wobei es in meiner Heimatstadt auch wiederrum nicht so sonnig ist wie in anderen spanischen Regionen.

Und was wirst du von hier vielleicht vermissen, wenn du wieder zurück bist?
Ich werde vermissen, wie leicht es hier für mich ist, einen Sprach-Tandempartner zu finden. Und die leckeren Kuchen werden mir auch fehlen.

Was würdest du Studieninteressierten aus deinem Heimatland raten, die in Deutschland studieren wollen?
Ich würde ihnen raten, dass sie nicht an die typischen Vorurteile gegenüber Deutschen denken sollen, weil sie meiner Erfahrung nach gar nicht zutreffen. Und ich würde empfehlen, möglichst viel Deutsch zu sprechen und nicht nur Kontakt zu anderen spanischen Studierenden zu suchen. Und wenn sie eine WG suchen, sollten sie sehr früh mit der Suche anfangen.

Und kurz zum Schluss: Beschreib dein Auslandsstudium in drei Worten!
Kurz, toll und wiederholbar.

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