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Montag, 19 März 2018 12:39

Alumni vorgestellt: Hannes, und was machst du so?

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„Ich komme mindestens einmal im Jahr nach Erfurt“, erzählt unser Alumnus Hannes, der damals von Nordrhein-Westfalen an die Uni Erfurt kam. Hier studierte er Kommunikationswissenschaft und Philosophie. Heute ist er im Bereich Unternehmenskommunikation als PR-Berater in einer Agentur tätig. Warum ihm Erfurt bereits vertraut war, wie ihn sein Studium auf seinen heutigen Job vorbereitet hat und welche Erfahrungen er an der Uni Erfurt gesammelt hat, berichtet Hannes im Interview…

Wie bist du damals auf Erfurt und die Universität aufmerksam geworden?
Ich wollte Kommunikationswissenschaft oder Journalismus studieren und der Studiengang Kommunikationswissenschaft an der Uni Erfurt hatte in Rankings sehr gut abgeschnitten. Außerdem habe ich die ersten sechs Jahre meines Lebens in Erfurt verbracht und wollte schauen, wie viel ich von der Stadt noch in Erinnerung habe.

Würdest du dich wieder für die Uni Erfurt entscheiden? Und falls ja, warum?
Ja, die Uni ist klein und persönlich, in der Kommunikationswissenschaft kennen dich die meisten Dozenten mit Namen. Die Studenten in Erfurt sind ein bunter, kreativer Haufen, von dem ich viel gelernt habe. Ich habe hier drei sehr schöne Jahre verbracht und verbinde immer noch viel mit der Stadt. Diese Erfahrung würde ich jederzeit wieder machen wollen.

Wie hat dich die Universität auf das Berufsleben vorbereitet und welche Studieninhalte kannst du jetzt im Beruf anwenden?
Das Seminar „Journalistisches Schreiben“ hatte ich damals eher aus Verlegenheit gewählt, letztendlich hat mir das für meine PR-Arbeit aber den größten Nutzen gebracht, weil mindestens die Hälfte meiner Zeit heute mit Pressemeldungen und anderen Texten gefüllt ist. Außerdem habe ich in „Methoden der Kommunikationswissenschaft“ viel über Studiendesigns gelernt. Das kann ich jetzt für Kundenbefragungen gut gebrauchen.

Wie hat das Studium der Kommunikationswissenschaft deinen Blick auf Medien bzw. auf Medienschaffende und die Medienlandschaft in Deutschland verändert?
Ich habe die Medienvielfalt in Deutschland schätzen gelernt und bin gleichzeitig kritischer gegenüber der Berichterstattung geworden.

Hast du einen besonderen Tipp zum Berufseinstieg für unsere zukünftigen Absolventen?
Einfach machen! Ich habe anfangs den Fehler gemacht, zu lange über schwierige Aufgaben nachzudenken. Dadurch wurde die Situation aber nicht besser. Berufseinsteiger haben den Freiraum, sich auszuprobieren und durch Fehler zu lernen. Wer als Praktikant oder in einer Juniorposition etwas falsch macht, richtet selten ernsthaften Schaden an. Gerade am Anfang kommt man schneller voran und macht einen guten Eindruck beim Chef, wenn man unangenehme Aufgaben direkt anpackt.

Ganz kurz zum Schluss: Was vermisst du aus deiner Studienzeit (in Erfurt) am meisten?
Ich komme noch mindestens einmal im Jahr nach Erfurt, deswegen vermisse ich vor allem die Dinge, die es inzwischen nicht mehr gibt oder die mir als „Nicht-Student“ verwehrt bleiben: Meine alte WG, die Uni-Liga, das „Centrum“ (ehemalige Diskothek), spontane Treffen im Nordpark und den Beachvolleyballplatz hinter der Sporthalle.

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