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Montag, 12 Februar 2018 12:31

Zur Ausbildung an die Uni: Marie und Dorothee über ihre Erfahrungen

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Seit September vergangenen Jahres sind Marie (19) und Dorothee (16) an der Uni Erfurt – nicht zum Studium, sondern für eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten, die insgesamt drei Jahre dauert. Wir haben sie nach ihren Erfahrungen gefragt...

Wie kam es überhaupt, dass ihr euch an der Uni Erfurt beworben habt?
Beide: Die Tätigkeit „Verwaltungsfachangestellte“ war unser Berufswunsch. Direkt auf die Uni wurden wir dann durch die Agentur für Arbeit aufmerksam. Es hat sich für uns gleich spannend angehört, in einer Universitätsverwaltung eine Ausbildung machen zu können. Also haben wir uns hier beworben – mit Erfolg, wie man sieht.

Was sind die Inhalte der Ausbildung?
Marie: Die Hauptinhalte der Ausbildung liegen im Verwaltungs-, Kommunal-, Staats- und Verfassungsrecht sowie im Finanzwesen.

Und wie ist der Ablauf der Ausbildung an der Uni?
Dorothee: Wir durchlaufen in der Ausbildung drei von insgesamt vier Dezernaten. Zuerst sind wir im Dezernat 1: Studium und Lehre eingesetzt. Hier lernen wir alles, was mit den Angelegenheiten der Studierenden zu tun hat. Anschließend durchlaufen wir noch Dezernat 2: Personal und Recht sowie das Dezernat 3: Finanzen.

Inwieweit denkt ihr, unterscheidet sich die Ausbildung an einer Universität zu anderen Ausbildungsstätten?
Dorothee: Ein grundlegender Unterschied zu den Verwaltungsauszubildenden beim Landratsamt oder in der Stadtverwaltung, besteht darin, dass unsere „Kunden“ Studierende sind. Auch die Anliegen, mit denen die Leute dann zu uns kommen, sind ganz andere als beispielsweise im Landratsamt oder in der Stadtverwaltung.
Marie: In der Abteilung Studium und Lehre zum Beispiel, sind wir Ansprechpartner für die Studierenden in Sachen Adressänderungen, Studienrichtungswechsel, Krankmeldungen, Ausstellen der Zeugnisse und vieles mehr.

Was habt ihr euch von der Ausbildung erhofft und was hat euch besonders interessiert?
Marie: Der Kontakt zu Menschen war uns bei der Berufswahl besonders wichtig. Zudem haben wir gehofft, zu erfahren, wie es hinter den Kulissen einer Universität abläuft und was alles dazugehört.

Und haben sich diese Hoffnungen bis jetzt erfüllt?
Dorothee: Auf jeden Fall! Durch die Sprechzeit haben wir täglich Kontakt zu Menschen. Zudem hat man ja nicht nur persönlichen Kontakt, sondern kommuniziert auch schriftlich und später am Telefon mit den Studierenden. Und nicht nur das: Man erlebt außerdem, was „im Hintergrund“ alles organisiert werden muss, damit ein Studium an der Universität überhaupt funktioniert.

Was würdet ihr auf die klassische Frage „Und was kann man dann damit machen?“ antworten?
Marie: Als Verwaltungsfachangestellter kann man in den unterschiedlichsten Bereichen einer Verwaltung arbeiten. Außerdem kann man nicht nur bei Landratsämtern, Stadtverwaltungen, im Jobcenter oder bei Industrie- und Handelskammern, Handelsorganisationen oder Kirchenverwaltungen arbeiten, sondern – wie in unserem Fall – auch in einer Universitätsverwaltung.

Auch wenn ihr noch genug Zeit vor euch habt – habt ihr schon ein Gefühl dafür, was ihr am Ende mitnehmen bzw. vermissen werdet?
Dorothee: Wir hoffen sehr, dass wir im Anschluss an die Ausbildung weiter hier beschäftigt werden, denn nicht nur das Arbeitsklima stimmt, sondern die Arbeit mit den Kollegen macht einfach nur Spaß. Das freundliche Miteinander und die Hilfsbereitschaft würden wir vermissen.

Gibt es ein Highlight für euch in der Ausbildung?
Marie: Ja, auf jeden Fall: die Graduierungsfeiern der Studierenden. Als wir beide die Ausbildung im vergangenen September anfingen, kamen wir gleich in die Phase der Zeugniserstellung und waren somit von der Erstellung bis zur Zeugnisübergabe dabei. Außerdem durften wir bei einer der Graduierungsfeiern die Rosen übergeben.

Was würdet ihr anderen raten, die über eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten nachdenken?
Beide: Wir würden jedem raten, sich auf jeden Fall an der Uni zu bewerben, denn es macht sehr viel Spaß, ein Teil der Universitätsverwaltung zu sein.

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