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Donnerstag, 25 Januar 2018 13:37

Zwischen Mensa und Verwaltungsgebäude… mit Sarah

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Seit gut einem Jahr ist Sarah an der Uni Erfurt – nicht zum Studium, sondern für ein Volontariat in der Hochschulkommunikation. Ein Volontariat richtet sich z.B. an PR- oder Journalismus-Neulinge und ist eine Art Ausbildung mit jeder Menge Praxis und Berufsvorbereitung, die in der Regel zwei Jahre dauert. Wir haben sie nach ihren Erfahrungen gefragt...

Wie kam es denn überhaupt, dass du dich an der Uni Erfurt beworben hast?
Nachdem ich das Master-Studium absolviert hatte und sich mein daran angeschlossenes Auslandspraktikum dem Ende neigte, ging ich auf die Suche nach passenden Stellen für den Berufseinstieg. Als eines Morgens das ausgeschriebene Volontariat in meinen Stellen-Alerts erschien und ich die Beschreibung der Uni Erfurt und der Tätigkeiten las, wusste ich sofort, dass ich das unbedingt machen möchte – da hat irgendwie alles gepasst. Und das i-Tüpfelchen war, dass ich die Chance hatte, zurück in meine Heimat Thüringen zu gehen.

Hattest du schon Erfahrungen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit?
Neben praktischen Projekten im Studium, kam ich im Rahmen von (hochschul-)politischen Engagement das erste Mal mit dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit in Kontakt. Und als am Ende des Studiums nur noch die Master-Arbeit ausstand, arbeitete ich nebenbei als Verbandsreferentin für eine Interessenvertretung und konnte dort erste berufliche Erfahrungen in dem Bereich sammeln.

Was hast du dir vom Volontariat erhofft und was hat dich besonders interessiert?
Zum einen habe ich mich sehr darauf gefreut, zu erfahren, wie eine Kommunikationsabteilung so „tickt“, wie die alltägliche Arbeit aussieht und wie die Aufgaben verteilt sind. Zum anderen habe ich mir erhofft, möglichst viele Teilbereiche zu durchlaufen und somit ein „Gesamtpaket“ an PR-Grundwissen zu erhalten – von Marketing, Social Media und Grafik bis hin zur Pressearbeit und Online-Redaktion.

Haben sich deine Hoffnungen bislang erfüllt und wie sieht überhaupt so ein ganz normaler Tag für dich in der Hochschulkommunikation aus?
Meine Hoffnungen wurden bis jetzt definitiv erfüllt – ich habe das Gefühl aus verschiedenen Bereichen schon viel gelernt zu haben. Einen ganz normalen Tag zu beschreiben, ist gar nicht so leicht, weil die Aufgaben oft unterschiedlich sind. Die einzige Routine besteht in der morgendlichen Presseschau und dem Verschicken von Info-Material an Studieninteressierte. Und dann ist eigentlich alles offen. Von Foto- und Interviewterminen, dem Verfassen von Beiträgen, der Arbeit an der Webseite bis hin zu Social-Media-Fotoaktionen. Da kommt nie Langeweile auf :-)

Und wie würdest du „Tante Lisbeth“ erklären, was du machst?
Ich würde zunächst erklären, dass es bei Presse- und Öffentlichkeitsarbeit um alle Maßnahmen geht, die das Ziel haben, die jeweilige Einrichtung (in diesem Fall die Uni Erfurt) nach außen sichtbar zu machen. Sei es durch eine Pressemitteilung, Flyer, eine Anzeige oder ein witziges Foto in den sozialen Medien. Und um mehr über diese einzelnen Maßnahmen zu lernen, mache ich das Volontariat.

Gibt es etwas, das dir fehlt bzw. in das du noch ein bisschen tiefer einsteigen würdest?
Im ersten Jahr stand für mich eher der Bereich Marketing/Online auf dem Programm, da habe ich schon viele Einblicke bekommen. Ab Februar wechsle ich dann in den Bereich der Pressestelle, wo ich sicherlich auch noch eine Menge Neues lernen kann. Darauf freue ich mich auch. Aber im Grunde geht die Arbeit des Teams der Hochschulkommunikation ja Hand in Hand, weil sie so vielschichtig ist. Jeder trägt sein Fachwissen und seine Kompetenzen bei, um am Ende ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Hast du Kontakt zu anderen Volontären – zum Beispiel an anderen Hochschulen?
Einerseits bin ich nach wie vor mit ehemaligen Kommilitonen in Kontakt, die aktuell auch ihr Volontariat machen oder an einer Journalistenschule sind. Andererseits gibt es innerhalb des Bundesverbandes für Hochschulkommunikation ein „Volo-Netzwerk“. In diesem Rahmen werden regelmäßig Informationen verschickt und Veranstaltungen organisiert. Zudem gibt es mittlerweile eine WhatsApp-Gruppe.

Du hast ja noch ein knappes Jahr vor dir, denn das Volontariat dauert zwei Jahre – aber hast du schon ein Gefühl dafür, was du am Ende mitnehmen bzw. vermissen wirst?
Ich werde jede Menge praktische Erfahrungen, neu erlangtes Wissen und schöne Erinnerungen mitnehmen. Und vermissen werde ich natürlich meine lieben Kolleginnen und allgemein die familiäre Atmosphäre auf dem Campus. Aber zum Glück ist bis dahin noch ein bisschen Zeit :-)

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