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Mittwoch, 22 März 2017 09:21

Alumni vorgestellt: Anke, und was machst du so?

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Anke kam von Korbach nach Erfurt, um hier an der Uni Kommunikationswissenschaft zu studieren – und passend dazu im Nebenfach Sprachwissenschaft (Anm.: wird seit WiSe 2011/12 nicht mehr eingeschrieben). Später sattelte sie in Mainz einen Master in Medienmanagement drauf und arbeitet heute im Bereich Social Media Monitoring in Luxembourg als Kundenberaterin. Wir haben sie nach ihren Erfahrungen aus dem Studium gefragt…

Wie bist du damals auf Erfurt und die Universität aufmerksam geworden?
Zunächst durch Internetrecherche, angeschaut habe ich mir darüber hinaus aber auch Studienführer.

Würdest du dich wieder für die Uni Erfurt entscheiden? Und falls ja, warum?
Ja, jederzeit – die Campus-Uni ist nicht zu groß, die Atmosphäre gut und als Studierender hat man einen persönlichen Kontakt zu den Lehrenden. Kurz: Das Umfeld stimmt einfach. Auch Erfurt als Stadt ist interessant – nicht zu groß, um zu viel Ablenkung zu haben, nicht zu klein, um sich zu langweilen.

Wie hat dich die Universität auf das Berufsleben vorbereitet und welche Studieninhalte kannst du jetzt im Beruf anwenden?
Zunächst war ich etwas ernüchtert, weil das Arbeitsleben doch inhaltlich ganz anders ist als die Uni. Aber dann habe ich gemerkt, dass ich doch viel gelernt habe, das ich nun anwenden kann: Teamarbeit, auf ein Ziel hinzuarbeiten, sich schnell in neue Bereiche einzuarbeiten, ein Verständnis für Kommunikation, Marketing und PR zu entwickeln, netzwerken, organisieren. Am meisten hat mich in Erfurt sicher die Projektstudienphase auf das Berufsleben vorbereitet, aber auch SPICE und GlobCom haben mich weitergebracht. Und mein Nebenfach Sprachwissenschaft hat mir insgesamt geholfen, analytisches Denken aufzubauen, das ist super wichtig im Joballtag. 

Hast du einen besonderen Tipp zum Berufseinstieg für unsere zukünftigen Absolventen?
Ja, ich rate bei der Jobsuche über den Tellerrand zu schauen, was die Berufsbezeichnungen anbelangt. Wer sich nicht nur auf einen Titel versteift (außer man ist sich super sicher, dass man nur das will) findet vielleicht am Ende einen Job, der noch besser zu ihm passt. Ich selbst hätte von allein nicht nach dem Begriff „Account Management“ gesucht. Grade in Start-Ups gibt es spannende Tätigkeitsfelder, die nicht  klassisch PR oder Marktforschung sind, aber viele persönliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten. 

Foto: privat

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