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Dienstag, 24 Januar 2017 10:21

Alumni vorgestellt: Marlen, und was machst du so?

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Marlen ist gebürtige Erfurterin, dennoch kam sie damals aus Neuseeland in die Thüringische Landeshauptstadt, um hier Geschichtswissenschaft und Erziehungswissenschaft zu studieren. 2004 machte sie ihren Bachelor und ist heute in Muscat (Oman) als "Head of New Media" in der Kommunikationsbranche tätig. Die "Neuen Medien" sind genau ihr Ding. Zusammen mit ihrem Team bringt sie diese ihren Kunden nahe –  von der Entwicklung von Webprojekten oder digitalen Strategien bis hin zur Entwicklung von Handy-Applikationen, Management sozialer Medien und so ziemlich allem, was die digitale Welt tangiert. Mit anderen Worten: eine Menge. Hier erzählt sie uns von ihren Erfahrungen aus dem Studium in Erfurt…

Wie bist du damals auf Erfurt und die Universität aufmerksam geworden?
Erfurt ist ein Heimspiel, ich bin dort geboren. Als es darum ging, zu entscheiden, wo ich studieren möchte, hat mir der Gedanke gefallen, „nach Hause“ zu kommen, also nach Deutschland. Außerdem gehörten wir im Jahr 2000 mit zu den ersten Studierenden nach der Wiedereröffnung der Uni Erfurt – wie spannend ist das denn?

Würdest du dich wieder für die Uni Erfurt entscheiden? Und wenn ja, warum?
Ja, würde ich. Alle Studierenden und Lehrenden waren hilfsbereit und engagiert und dadurch, dass die Uni Erfurt so überschaubar ist, war es oft wie unter Freunden. Und: Erfurt ist eine klasse Uni-Stadt. Eine der wenigen, in der Wohnraum noch erschwinglich ist, das Uni-Geschehen überschaubar und das Umfeld einfach nur schön. 

Wie hat dich die Universität auf das Berufsleben vorbereitet und welche Studieninhalte kannst du jetzt im Beruf anwenden?
Das sind viele kleine Dinge, die mir zusammen ein praktisches Wissen ermöglichen, das ich täglich anwende. Sei es Recherche, analytisches Denken oder einfach nur das Präsentieren vor anderen.

Die verschiedenen Arten des Lehrens, die ich an der Uni Erfurt erfahren habe, helfen mir außerdem beim „out of box“-Denken. Es gibt immer verschiedene Lösungswege. Und es liegt an uns, andere Ansätze zuzulassen und zu erkunden – egal in welcher Branche man tätig ist. 

Hast du einen besonderen Tipp zum Berufseinstieg für unsere zukünftigen Absolventen?
Die Bereitschaft, zu scheitern, ist wichtig. Das ist keine Frage des Aufgebens, man muss an die eigenen Fähigkeiten glauben oder an die Sache, für die man einsteht, sonst überzeugt man niemanden. Arbeit ist keine Arbeit, wenn man etwas gerne macht. Am besten also etwas suchen, das Spaß macht und worin man gut ist. Das ist aber meistens ein Prozess und kein "Heureka-Moment". Also bloß nicht aufgeben…

Foto: (privat)

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