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Dienstag, 06 Dezember 2016 10:23

„Ich bin dann mal weg…“ – Mareike in Texas

Mareike Burkert (rechts im Bild) ist Bachelor-Studentin (Internationale Beziehungen und Anglistik) im 5. Fachsemester und ist im Moment zum Studieren in Austin, Texas. Auf dem Bild ist sie mit Kommilitonin, Mitbewohnerin und bester Freundin Cristina aus Spanien in Downtown Austin zu sehen. Mareike Burkert (rechts im Bild) ist Bachelor-Studentin (Internationale Beziehungen und Anglistik) im 5. Fachsemester und ist im Moment zum Studieren in Austin, Texas. Auf dem Bild ist sie mit Kommilitonin, Mitbewohnerin und bester Freundin Cristina aus Spanien in Downtown Austin zu sehen.

Ein Auslandsaufenthalt ist eine feine Sache. Man kann eine fremde Sprache vertiefen, bekommt Einblicke in eine andere Kultur, knüpft neue Kontakte, erweitert seinen Horizont und nebenbei macht es sich im Lebenslauf auch immer gut. Mehr als 100 Studierende der Uni Erfurt wagen diesen Schritt alljährlich und absolvieren ein Auslandssemester. Wir haben Mareike ein paar Fragen zu ihrem Auslandssemester in Austin, Texas, gestellt.


Wo bist du und für welchen Zeitraum wirst du dort sein?
Ich studiere seit August für ein Semester an der „University of Texas at Austin“ und werde Anfang nächsten Jahres dann noch ein sechswöchiges Praktikum hier machen.

Wie begrüßt man sich dort?
Da gibt es mehrere Möglichkeiten, z.B. „Hey, what’s up?“, „How are you doing?“ oder auch einfach „Howdy!”

Warum hast du dich entschieden, dorthin zu gehen?
Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Letztendlich habe ich mich aber für Austin entschieden, weil ich mein Englisch verbessern wollte und die Uni sehr gut ist. Zudem ist Austin eine ziemlich coole Stadt. Jetzt, wo ich hier bin, kann ich sagen: Es war genau die richtige Entscheidung.

Welche Erwartungen hast du an deine Zeit im Ausland und werden sie bisher erfüllt?
Man hört so viel über amerikanische Unis und über das amerikanische Studentenleben – ich wollte es einfach gern selbst erleben. Außerdem wollte ich Kurse belegen, die in Erfurt nicht angeboten werden. Diese Erwartungen haben sich auf jeden Fall erfüllt.

Ist es einfach, mit Einheimischen in Kontakt zu kommen?
Ich hatte keinerlei Probleme, Kontakt zu einheimischen Studenten aufzunehmen. Hier sind die meisten Leute sehr offen. Außerdem wohne ich mit vielen Amerikanern zusammen, was das Ganze natürlich auch nochmal einfacher macht.

Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten an deinem Studienort? Und wie sieht es mit Wohnraum aus?
Ich würde sagen, dass die Lebenshaltungskosten ähnlich wie in Deutschland sind. Vielleicht ein wenig höher. Die Mietpreise hingegen sind in Austin um einiges höher, vor allem in der Nähe der Uni.

Gibt es etwas im Studium oder täglichen Leben, das sich grundlegend von deinem Alltag in Erfurt unterscheidet? Falls ja, was und hat es dich überrascht?
Der größte Unterschied ist die Größe von allem. Der Campus ist z.B. um ein Vielfaches größer als in Erfurt. Man kann hier alles finden, was man braucht: Läden, Restaurants, Kirchen, ein Fußballstadion, ein Krankenhaus, ein Fitnessstudio, ein Schwimmbad und noch mehr. Außerdem ist das Kurs- und Freizeitangebot riesig. Ein weiterer Unterschied ist, dass es nicht wie in Deutschland eine große Prüfungsphase am Ende des Semesters gibt, sondern man konstant Klausuren und Tests schreibt und obendrauf noch Hausaufgaben hat.

Was würdest du anderen empfehlen, die sich für einen Auslandsaufenthalt entscheiden?
Es ist wichtig, rechtzeitig mit der Planung anzufangen, denn es muss doch einiges vorbereitet werden. Gerade mit der Wohnungssuche sollte man so früh wie möglich anfangen, da die wenigen bezahlbaren Wohnungen und Wohnheimplätze schnell vergriffen sind.

(Foto 1:) Colorado River, Austin.
(Foto 2:) University Tower, Austin.

 

 

 

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