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Die Texte des spätmittelalterlichen Predigers Meister Eckhart (1260-1328) sind herausfordernd und intellektuell – und schwer über "das Tanzbein" vermittelbar, weiß Prof. Dr. Mieth von der Meister-Eckhart-Forschungsstelle der Universität Erfurt. Im Studium-Fundamentale-Seminar "Meister Eckhart neu interpretiert" der Universität versuchte der Wissenschaftler gemeinsam mit dem Philosophie-Studenten Maximilian Gutberlet und der Evangelischen Erwachsenenbildung Thüringen dennoch, Eckharts Worte aus der reinen, anspruchsvollen Textebene herauszuholen und niedrigschwellige Formate zu entwickeln, die den tiefgründigen Charakter der "Meisterworte" über Theater, Performance, Rap, Malerei, Grafik und Poetry Slam vermitteln können. Im Rahmen der diesjährigen Meister-Eckhart-Tage werden die Studierenden nun gemeinsam mit Jugendlichen die Ergebnisse dieser künstlerischen Auseinandersetzung mit Meister Eckhart in der Erfurter Innenstadt präsentieren. Für unseren Blog "Ich frag meine Uni" haben wir mit Maximilian Gutberlet über das Projekt gesprochen…

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"Ich habe unheimlich viel mitgenommen und ja, man kann auch sagen, dass ich dabei die eine oder andere Grenzerfahrung gemacht habe." Ein bisschen stolz wirkt Elisa Thiel schon, wenn sie über das gerade zu Ende gegangene Seminar im Studium Fundamentale an der Uni Erfurt spricht. Darin haben sie und ihre Kommilitonen gemeinsam mit dem Erfurter Büro für „Leichte Sprache“ des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland (CJD) einen ganz besonderen Stadtführer entwickelt. Nämlich einen in "Leichter Sprache", der ein ganz neues und vor allem barrierefreies Angebot für den Tourismus in der Thüringer Landeshauptstadt darstellen soll. "Mit diesem Stadtführer richten wir uns besonders an Menschen mit Lernschwierigkeiten", berichtet Elisa. "Aber auch andere profitieren davon, wie zum Beispiel ältere Menschen und Kinder, denen das Lesen in kleiner Schrift oder von komplizierten, langen Texten schwerfällt, an Menschen mit Migrationshintergrund, Förderschul- und Kindergartengruppen." [...]

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