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Im Rahmen ihrer Graduierungsfeiern am Samstag, 21. Oktober, verleiht die Universität Erfurt auch in diesem Jahr wieder den DAAD-Preis für hervorragende ausländische Studierende. Er geht in diesem Jahr an Cecillia Del Prete, Studentin im Master of Public Policy an der Willy Brandt School of Public Policy der Uni Erfurt. Der Preis wird alljährlich vom Deutschen Akademischen Austauschdienst ausgelobt und ist mit 1000 Euro dotiert. Er ermöglicht den Mitgliedshochschulen des DAAD, ausländische Studierende für besonderes Engagement zu ehren. Aufgrund ihrer herausragenden akademischen Leistungen sowie ihres sozialen Engagements hatte die Brandt School die Studentin für den Preis vorgeschlagen.

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"13 Nationen in einem Seminarraum – das gibt es nicht so häufig an deutschen Universitäten", betont Junior-Prof. Dr. Solveig Richter. Gemeinsam mit Prof. Dr. Thorsten Bonacker vom Zentrum für Konfliktforschung der Uni Marburg hat die Juniorprofessorin der Willy-Brandt-School of Public Policy der Universität Erfurt in diesem Sommersemester ein Seminar an beiden Universitätsstandorten veranstaltet, bei dem sich Studierende aus 13 Nationen zum Thema informelle Politik austauschen konnten. Eine Bilanz [...]

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Malek Harba kam vor zehn Jahren von Syrien nach Deutschland, um sein politikwissenschaftliches Studium abzuschließen und zu promovieren. Seitdem engagierte er sich ehrenamtlich und unterstützt Flüchtlinge bei der Integration in Deutschland. So entstand schließlich die Idee, ein eigenes Sprachenzentrum mit ganzheitlichem Ansatz zu gründen. Anfang April hat er das Erfurter Zentrum für Sprachen und Integration (EZSI) eröffnet. Sein Motto: "Von Zugewanderten für Zugewanderte“.

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Eine außergewöhnliche Studienreise brachte Ende März elf Master-Studierende der Willy Brandt School of Public Policy im Rahmen des "Conflict Studies and Management Program" (CSMP) nach Bosnien und Herzegowina. Sie studieren im Master of Public Policy (MPP) – und so war es mehr als nur eine wertvolle Ergänzung, einmal praktisches Konfliktmanagement im Feld zu erleben. Dank einer Kooperation mit dem bosnischen Think Tank "Populari" konnten sie gemeinsam mit Juniorprofessorin Solveig Richter in mehr als 15 Veranstaltungen mit internationalen und lokalen Akteuren ins Gespräch über die Hürden des Friedensaufbaus kommen. James Harold Birak, MPP-Student im vierten Semester, zeigte sich sehr beeindruckt: "Alle Teilnehmer haben während der Reise ungeheuer reiches und umfassendes Wissen zur Situation in einem Nachkriegsland vor Ort erhalten."

Ein Gastbeitrag aus der Willy Brandt School of Public Policy [...]

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Im Mai 2013 saß Amit Tyagi in einem Aeroflot-Flug von Neu Delhi nach Düsseldorf. Ziel war ein internationaler Kongress zum Thema Religion und Liberalismus. Ein Ereignis, das das Leben des Inders in zweierlei Hinsicht veränderte: Zum einen überzeugte ihn der Austausch auf dem Kongress mit Menschen aus aller Welt so sehr, dass er auf das Public Policy-Studium an einer indischen Universität verzichtete – zugunsten des internationalen Public Policy-Programms an der Willy Brandt School der Universität Erfurt. Zum anderen wurde ihm während besagten Fluges ein globales Problem bewusst, das sein Leben und Handeln zukünftig prägen sollte und nun auch Thema seiner Master-Arbeit an der Brandt School ist: das Problem der Nahrungsmittelverschwendung. Alles, was der Fluggast von den Mahlzeiten während eines Fluges nicht isst, wird weggeschmissen, obwohl es eventuell noch verschlossen ist und obwohl es nicht schlecht ist. Noch im Flugzeug verfasst Amit für die Fluglinie einen Verbesserungsvorschlag für den Umgang mit Nahrungsmitteln im Flugzeug. Später diskutiert er darüber mit Familie und Freunden. Er vergleicht die Erfahrungen aus Deutschland mit denen in seiner Heimat, recherchiert, liest Studien und Berichte und kommt schnell zu einem Schluss: Wir bringen Arbeitskraft auf, roden Wälder für Acker- und Weideflächen, verwenden lebenswichtige Ressourcen wie Wasser und stoßen CO2 aus, um Lebensmittel zu produzieren, die wir dann wieder wegwerfen – und für deren Abbau wiederum Energie und Ressourcen verbraucht und Abgase freigesetzt werden. Und das wohlgemerkt während jeder neunte Mensch auf der Welt keinen Zugang zu regelmäßigen Mahlzeiten hat und jeden Tag etwa 25.000 Menschen weltweit an Hunger sterben. Amit Tyagi hat der Nahrungsmittelverschwendung deshalb den Kampf angesagt – als sein Beitrag für eine bessere und vor allem friedlichere Welt. Mit FOOD e.V. (Foundation Of Our Development) hat der Student gemeinsam mit einigen Mitstreitern eine Freiwilligen-Organisation gegründet, um auf das Problem überhaupt erst einmal aufmerksam zu machen. [...]

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