www.uni-erfurt.de

Folge uns auf Facebook

"Fake News" oder "Social Bots" – wie bewerten die Parteien solche Phänomene, und wie beeinflusst dies ihre Wahlkampfführung für die anstehende Bundestagswahl? Diese und andere Fragen haben BA- und MA-Studierende der Kommunikationswissenschaft in diesen Tagen mit Vertretern von CDU, SPD, Grünen, DieLINKE und der AfD besprochen. Denn Wahlkampfstrategien und -aktivitäten stehen im Mittelpunkt der Seminare von Prof. Dr. Patrick Rössler und Dr. Nicole Podschuweit. Zur Vorbereitung ihrer Exkursion nach Berlin hatten die Studierenden Auftritte der Parteien im Internet und in der aktuellen Medienberichterstattung vergleichend analysiert. Weitere Aufklärung lieferten nun die Macher selbst, speziell zur aktuellen Diskussion über das nachlassende Vertrauen in Politik wie in die Massenmedien. [...]

Freigegeben in Beiträge

Viele der nach Deutschland geflohenen Menschen sind hochqualifiziert und haben einen Oberschul- oder Uni-Abschluss. Vor diesem Hintergrund sind auch in Erfurt Projekte entstanden, die genau diese jungen Menschen unterstützen wollen. Eines davon ist das 2016 initiierte und vom DAAD geförderte „Welcome-Projekt“ an der Uni Erfurt. Die drei Studentinnen Hannah, Verena und Jana stehen in diesem Rahmen studieninteressierten Flüchtlingen zur Seite und geben ihnen „Starthilfe“. 

Freigegeben in Studierende

"Inklusion nicht nur theoretisch betrachten, sondern erlebbar machen“ – unter diesem Motto veranstalten Studierende des Studiengangs Sonderpädagogik am 14. Juni ein "Inklusives Sportfestival“ an der Universität Erfurt. Von 14 bis 17 Uhr können Besucher aller Altersgruppen aktuelle Trendsportarten wie Calisthenics einmal aus der inklusiven Perspektive ausprobieren und werden dabei von den Studierenden unterstützt und angeleitet.

Freigegeben in Studierende

Es gibt im wahrsten Sinne des Wortes stimmgewaltige Berufe, in denen die Stimme das Kapital ist und bei ihrem Versagen quasi eine Berufsunfähigkeit droht. Hier denkt man sofort an Opernsänger oder Schauspieler. Es gibt aber auch weniger künstlerische Berufe, die auf eine gute Stimme angewiesen sind: Theologen, Moderatoren – und allen voran: Lehrer. Sie stehen sechs bis acht Stunden täglich vor der Klasse und müssen sich mit ihrer Stimme in einem von Lärm und Stress geprägten Umfeld behaupten können. Ob sie dazu überhaupt fähig sind und sie dafür die stimmlichen Voraussetzungen mitbringen, das merken Lehramtsstudierende häufig erst mit dem fortgeschrittenen Studium oder gar erst im Referendariat. Dann kommt es auch schon einmal vor, dass die angehenden Lehrerinnen und Lehrer plötzlich ganz aufgelöst vor Dr. Uta Wallraffs Büro sitzen und ihre Hilfe brauchen. Die Mitarbeiterin am Sprachenzentrum der Universität Erfurt bietet Lehrveranstaltungen in Sprecherziehung und Stimmberatung an. Um das Thema Stimmgesundheit stärker in den Fokus zu rücken, startet sie gemeinsam mit Oberärztin Dr. Breitenstein von der Abteilung für Phoniatrie/Pädaudiologie des Erfurter HELIOS-Klinikums nun das Pilotprojekt "Lehrerstimme". [...]

Freigegeben in Beiträge

"Schulgarten, das ist einfach mehr als nur im Garten buddeln", sagt Mandy Varga. Und das möchte die Studentin der Universität Erfurt auch anderen vermitteln. Zusammen mit Marlen Reichmann, Elisa Schröder und Julia Simmen, drei weiteren Kommilitoninnen aus dem Studiengang "Primare und Elementare Bildung", hat sie sich deshalb im vergangenen Semester an einem ganz besonderen Projekt beteiligt – und zwar im Seminar "Gartenpraxis im Jahresverlauf" im Rahmen ihres Studiums. "Darin haben wir den Erfurter ‚egapark‘ beim Aufbau seines Mitmachschulgartens begleitet", erklärt Mandy Varga "eine Aufgabe, die zwar eine Menge Kraft und Zeit gekostet, aber auch sehr viel Spaß gemacht hat." [...]

Freigegeben in Beiträge

Im Mai 2013 saß Amit Tyagi in einem Aeroflot-Flug von Neu Delhi nach Düsseldorf. Ziel war ein internationaler Kongress zum Thema Religion und Liberalismus. Ein Ereignis, das das Leben des Inders in zweierlei Hinsicht veränderte: Zum einen überzeugte ihn der Austausch auf dem Kongress mit Menschen aus aller Welt so sehr, dass er auf das Public Policy-Studium an einer indischen Universität verzichtete – zugunsten des internationalen Public Policy-Programms an der Willy Brandt School der Universität Erfurt. Zum anderen wurde ihm während besagten Fluges ein globales Problem bewusst, das sein Leben und Handeln zukünftig prägen sollte und nun auch Thema seiner Master-Arbeit an der Brandt School ist: das Problem der Nahrungsmittelverschwendung. Alles, was der Fluggast von den Mahlzeiten während eines Fluges nicht isst, wird weggeschmissen, obwohl es eventuell noch verschlossen ist und obwohl es nicht schlecht ist. Noch im Flugzeug verfasst Amit für die Fluglinie einen Verbesserungsvorschlag für den Umgang mit Nahrungsmitteln im Flugzeug. Später diskutiert er darüber mit Familie und Freunden. Er vergleicht die Erfahrungen aus Deutschland mit denen in seiner Heimat, recherchiert, liest Studien und Berichte und kommt schnell zu einem Schluss: Wir bringen Arbeitskraft auf, roden Wälder für Acker- und Weideflächen, verwenden lebenswichtige Ressourcen wie Wasser und stoßen CO2 aus, um Lebensmittel zu produzieren, die wir dann wieder wegwerfen – und für deren Abbau wiederum Energie und Ressourcen verbraucht und Abgase freigesetzt werden. Und das wohlgemerkt während jeder neunte Mensch auf der Welt keinen Zugang zu regelmäßigen Mahlzeiten hat und jeden Tag etwa 25.000 Menschen weltweit an Hunger sterben. Amit Tyagi hat der Nahrungsmittelverschwendung deshalb den Kampf angesagt – als sein Beitrag für eine bessere und vor allem friedlichere Welt. Mit FOOD e.V. (Foundation Of Our Development) hat der Student gemeinsam mit einigen Mitstreitern eine Freiwilligen-Organisation gegründet, um auf das Problem überhaupt erst einmal aufmerksam zu machen. [...]

Freigegeben in Beiträge

"Ich habe unheimlich viel mitgenommen und ja, man kann auch sagen, dass ich dabei die eine oder andere Grenzerfahrung gemacht habe." Ein bisschen stolz wirkt Elisa Thiel schon, wenn sie über das gerade zu Ende gegangene Seminar im Studium Fundamentale an der Uni Erfurt spricht. Darin haben sie und ihre Kommilitonen gemeinsam mit dem Erfurter Büro für „Leichte Sprache“ des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland (CJD) einen ganz besonderen Stadtführer entwickelt. Nämlich einen in "Leichter Sprache", der ein ganz neues und vor allem barrierefreies Angebot für den Tourismus in der Thüringer Landeshauptstadt darstellen soll. "Mit diesem Stadtführer richten wir uns besonders an Menschen mit Lernschwierigkeiten", berichtet Elisa. "Aber auch andere profitieren davon, wie zum Beispiel ältere Menschen und Kinder, denen das Lesen in kleiner Schrift oder von komplizierten, langen Texten schwerfällt, an Menschen mit Migrationshintergrund, Förderschul- und Kindergartengruppen." [...]

Freigegeben in Beiträge

Interkulturelle PR-Praxis schon an der Universität erleben: Das deutschlandweit einzigartige und an der Uni Erfurt ins Leben gerufene Global Communications Projekt (GlobCom) macht‘s möglich – in diesem Jahr sogar mit einer Rekordzahl von 267 Studierenden aus 15 Universitäten auf fünf Kontinenten. Dabei entwickeln die Teilnehmer ganz praxisnah als "globale Agenturen" ein PR-Konzept für einen realen Auftraggeber – diesmal eine Umweltstiftung in Abu Dhabi. Unter den 15 Partneruniversitäten ist 2016 erstmals auch eine Hochschule in Istanbul. Aus Erfurt sind insgesamt 22 Studierende aus der Kommunikationswissenschaft dabei. [...]

Freigegeben in Beiträge

Das Wort "Kleinstadtregion" bedeutet wörtlich erst einmal – klar: die Region um eine Kleinstadt. Ein eher ländlicher Ort, der Gegensatz zur Großstadt. Welche persönlichen Assoziationen jedoch mit "Kleinstadtregion" einhergehen, das hängt ganz vom kulturellen Hintergrund und den Lebenserfahrungen ab: von weiten Feldern und verstreuten Dorfgemeinden bis hin zur Kleinstadt mit schwacher Infrastruktur könnte alles dabei ein. So breit fächerten sich zumindest die Vorstellungen der zehn internationalen Studierenden der Willy-Brandt-School of Public Policy der Universität Erfurt, die in diesem Semester an dem Praxisprojekt "150 Perspektiven – Migration und Regionalentwicklung in Thüringen am Beispiel der Stadt Zeulenroda-Triebes" teilnehmen. Zeulenroda-Triebes ist definitiv keine Großstadt, keiner der Projektteilnehmer kannte den Ort zuvor. Er muss also irgendwie ländlich sein. Studentin und Weltenbummlerin Frederike, selbst aus einer deutschen Kleinstadt im Sauerland stammend, versuchte deshalb, die Projektgruppe auf die ländliche Kleinstadt einzustimmen, die sie aus der eigenen Heimat kannte. Was das Team letztlich aber bei seinem ersten Besuch in Zeulenroda-Triebes vorfand, überraschte alle – positiv.

Freigegeben in Beiträge

Im Rahmen des Studium Fundamentale-Seminars „Social Entrepreneurship – von der Idee zum Geschäftsmodell“ setzten sich Studierende der Universität Erfurt und der Fachhochschule Erfurt in diesem Sommersemester mit nachhaltigen und sozialen Gründungsideen auseinander. Unterstützt von den Gründerservicebeauftragten der beiden Hochschulen sowie weiteren Beratern aus dem Thüringer Hochschulgründernetzwerk und dem Netzwerk des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum konzipierten sie ausgehend von jeweils einem komplexen gesellschaftlichen Aspekt kleine, ökonomisch realistische Unternehmungen. Jetzt stellten sie ihre Projekte einer Fachjury bestehend aus (v.l.) Anja Wieland (Gründerberaterin für Enterprise Thüringen, Partner im Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum), Stephan Beier (Investmentmanager beim Beteiligungsmanagement Thüringen bm|t), Prof. Dr. Volker Herwig (Serialpreneur, Gründerbotschafter und Professor an der Fachhochschule Erfurt), Brigitte Schramm (Gründerin und Organisationsberaterin beim Paritätischen Wohlfahrtsverband) sowie Stefan Mayer-Ehrling (Hauptansprechpartner Mitteldeutschland der Ernst & Young Start-up-Initiative) vor:

Freigegeben in Beiträge
Seite 1 von 2