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Studierende des Fachbereichs Grundschulpädagogik und Förderpädagogik der Universität Erfurt haben unter der Leitung von Leonore Jahn und Andreas Kubitza von Radio F.R.E.I. jetzt für die Sendung „Fledermausgeschichten“ vier Hörspiele zu Sindbads Abenteuern produziert. Von heute bis Donnerstag werden diese jeweils ab 19 Uhr zu hören sein. Seit drei Jahren besteht die Zusammenarbeit inzwischen, die Hörspiele zu Sindbad sind nach denen zu griechischen Heldensagen und den Sagen des Herakles ein weiteres Ergebnis der Kooperation.

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Politisches Engagement, ausgefallene Hobbys, ehrenamtliche Tätigkeiten, spannende Nebenjobs – unsere Studierenden und Mitarbeiter machen allerhand „nebenbei“. Was sie da tun, wollten wir genauer wissen und haben nachgefragt. In unserer kleinen Reihe „Off Campus“ stellen wir euch einige davon vor. Vergangene Woche tourte ein Projektteam aus Studierenden der Uni mit dem „Frühstücksbus“ durch Erfurt, um verschiedene Menschen ins Gespräch zu bringen. Carolin studiert Internationale Beziehungen sowie Romanistik und hat uns stellvertretend für das Team ein paar Fragen beantwortet – aber lest am besten selbst…

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"Erfurt leicht gemacht" lautet der Titel des neuen Stadtführers für Erfurt in Leichter Sprache, der gerade erschienen ist. Das 110-seitige Werk ist in einem Kooperationsprojekt mit dem Büro für Leichte Sprache des CJD Erfurt und der Universität Erfurt entstanden. Dabei haben Menschen mit Lernschwierigkeiten zusammen mit Studierenden einen etwas anderen Stadtführer für die Landeshauptstadt erarbeitet. Aus dem Projekt ist ein neues barrierefreies und nachhaltiges Angebot für den Tourismus in Erfurt entstanden. Neben den schönsten Sehenswürdigkeiten enthält die Veröffentlichung unter anderem Veranstaltungshinweise und verschiedene Routen durch Erfurt. Das Buch hilft Menschen mit Lernschwierigkeiten, Erfurt auch alleine zu erkunden. [...]

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Es bringt Menschen und Kulturen zusammen, schafft tiefe Freundschaften und leistet einen großen Beitrag für mehr Weltoffenheit, Toleranz und Gastfreundschaft in Erfurt – das Projekt "Fremde werden Freunde“. 2002 haben Universität, Fachhochschule und Stadtverwaltung Erfurt sowie das Thüringer Institut für Akademische Weiterbildung e.V. als Projektträger die Initiative ins Leben gerufen, die ausländischen Studierenden Paten aus der Stadt Erfurt vermittelt. Fast 2.000 Patenschaften sind seit der Gründung zustande gekommen. Im Interview mit der Projektleiterin und Mitbegründerin Petra Eweleit blicken wir auf die vergangenen 15 Jahre des Patenprogramms zurück [...]

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"Fake News" oder "Social Bots" – wie bewerten die Parteien solche Phänomene, und wie beeinflusst dies ihre Wahlkampfführung für die anstehende Bundestagswahl? Diese und andere Fragen haben BA- und MA-Studierende der Kommunikationswissenschaft in diesen Tagen mit Vertretern von CDU, SPD, Grünen, DieLINKE und der AfD besprochen. Denn Wahlkampfstrategien und -aktivitäten stehen im Mittelpunkt der Seminare von Prof. Dr. Patrick Rössler und Dr. Nicole Podschuweit. Zur Vorbereitung ihrer Exkursion nach Berlin hatten die Studierenden Auftritte der Parteien im Internet und in der aktuellen Medienberichterstattung vergleichend analysiert. Weitere Aufklärung lieferten nun die Macher selbst, speziell zur aktuellen Diskussion über das nachlassende Vertrauen in Politik wie in die Massenmedien. [...]

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Viele der nach Deutschland geflohenen Menschen sind hochqualifiziert und haben einen Oberschul- oder Uni-Abschluss. Vor diesem Hintergrund sind auch in Erfurt Projekte entstanden, die genau diese jungen Menschen unterstützen wollen. Eines davon ist das 2016 initiierte und vom DAAD geförderte „Welcome-Projekt“ an der Uni Erfurt. Die drei Studentinnen Hannah, Verena und Jana stehen in diesem Rahmen studieninteressierten Flüchtlingen zur Seite und geben ihnen „Starthilfe“. 

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"Inklusion nicht nur theoretisch betrachten, sondern erlebbar machen“ – unter diesem Motto veranstalten Studierende des Studiengangs Sonderpädagogik am 14. Juni ein "Inklusives Sportfestival“ an der Universität Erfurt. Von 14 bis 17 Uhr können Besucher aller Altersgruppen aktuelle Trendsportarten wie Calisthenics einmal aus der inklusiven Perspektive ausprobieren und werden dabei von den Studierenden unterstützt und angeleitet.

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Es gibt im wahrsten Sinne des Wortes stimmgewaltige Berufe, in denen die Stimme das Kapital ist und bei ihrem Versagen quasi eine Berufsunfähigkeit droht. Hier denkt man sofort an Opernsänger oder Schauspieler. Es gibt aber auch weniger künstlerische Berufe, die auf eine gute Stimme angewiesen sind: Theologen, Moderatoren – und allen voran: Lehrer. Sie stehen sechs bis acht Stunden täglich vor der Klasse und müssen sich mit ihrer Stimme in einem von Lärm und Stress geprägten Umfeld behaupten können. Ob sie dazu überhaupt fähig sind und sie dafür die stimmlichen Voraussetzungen mitbringen, das merken Lehramtsstudierende häufig erst mit dem fortgeschrittenen Studium oder gar erst im Referendariat. Dann kommt es auch schon einmal vor, dass die angehenden Lehrerinnen und Lehrer plötzlich ganz aufgelöst vor Dr. Uta Wallraffs Büro sitzen und ihre Hilfe brauchen. Die Mitarbeiterin am Sprachenzentrum der Universität Erfurt bietet Lehrveranstaltungen in Sprecherziehung und Stimmberatung an. Um das Thema Stimmgesundheit stärker in den Fokus zu rücken, startet sie gemeinsam mit Oberärztin Dr. Breitenstein von der Abteilung für Phoniatrie/Pädaudiologie des Erfurter HELIOS-Klinikums nun das Pilotprojekt "Lehrerstimme". [...]

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"Schulgarten, das ist einfach mehr als nur im Garten buddeln", sagt Mandy Varga. Und das möchte die Studentin der Universität Erfurt auch anderen vermitteln. Zusammen mit Marlen Reichmann, Elisa Schröder und Julia Simmen, drei weiteren Kommilitoninnen aus dem Studiengang "Primare und Elementare Bildung", hat sie sich deshalb im vergangenen Semester an einem ganz besonderen Projekt beteiligt – und zwar im Seminar "Gartenpraxis im Jahresverlauf" im Rahmen ihres Studiums. "Darin haben wir den Erfurter ‚egapark‘ beim Aufbau seines Mitmachschulgartens begleitet", erklärt Mandy Varga "eine Aufgabe, die zwar eine Menge Kraft und Zeit gekostet, aber auch sehr viel Spaß gemacht hat." [...]

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Im Mai 2013 saß Amit Tyagi in einem Aeroflot-Flug von Neu Delhi nach Düsseldorf. Ziel war ein internationaler Kongress zum Thema Religion und Liberalismus. Ein Ereignis, das das Leben des Inders in zweierlei Hinsicht veränderte: Zum einen überzeugte ihn der Austausch auf dem Kongress mit Menschen aus aller Welt so sehr, dass er auf das Public Policy-Studium an einer indischen Universität verzichtete – zugunsten des internationalen Public Policy-Programms an der Willy Brandt School der Universität Erfurt. Zum anderen wurde ihm während besagten Fluges ein globales Problem bewusst, das sein Leben und Handeln zukünftig prägen sollte und nun auch Thema seiner Master-Arbeit an der Brandt School ist: das Problem der Nahrungsmittelverschwendung. Alles, was der Fluggast von den Mahlzeiten während eines Fluges nicht isst, wird weggeschmissen, obwohl es eventuell noch verschlossen ist und obwohl es nicht schlecht ist. Noch im Flugzeug verfasst Amit für die Fluglinie einen Verbesserungsvorschlag für den Umgang mit Nahrungsmitteln im Flugzeug. Später diskutiert er darüber mit Familie und Freunden. Er vergleicht die Erfahrungen aus Deutschland mit denen in seiner Heimat, recherchiert, liest Studien und Berichte und kommt schnell zu einem Schluss: Wir bringen Arbeitskraft auf, roden Wälder für Acker- und Weideflächen, verwenden lebenswichtige Ressourcen wie Wasser und stoßen CO2 aus, um Lebensmittel zu produzieren, die wir dann wieder wegwerfen – und für deren Abbau wiederum Energie und Ressourcen verbraucht und Abgase freigesetzt werden. Und das wohlgemerkt während jeder neunte Mensch auf der Welt keinen Zugang zu regelmäßigen Mahlzeiten hat und jeden Tag etwa 25.000 Menschen weltweit an Hunger sterben. Amit Tyagi hat der Nahrungsmittelverschwendung deshalb den Kampf angesagt – als sein Beitrag für eine bessere und vor allem friedlichere Welt. Mit FOOD e.V. (Foundation Of Our Development) hat der Student gemeinsam mit einigen Mitstreitern eine Freiwilligen-Organisation gegründet, um auf das Problem überhaupt erst einmal aufmerksam zu machen. [...]

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