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Malek Harba kam vor zehn Jahren von Syrien nach Deutschland, um sein politikwissenschaftliches Studium abzuschließen und zu promovieren. Seitdem engagierte er sich ehrenamtlich und unterstützt Flüchtlinge bei der Integration in Deutschland. So entstand schließlich die Idee, ein eigenes Sprachenzentrum mit ganzheitlichem Ansatz zu gründen. Anfang April hat er das Erfurter Zentrum für Sprachen und Integration (EZSI) eröffnet. Sein Motto: "Von Zugewanderten für Zugewanderte“.

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Wer an Existenzgründungen aus der Hochschule heraus denkt, der denkt an Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler, Juristen und eben Menschen, die höchst praktische, künstlerische oder beratende Tätigkeiten ausüben. Erst auf den zweiten Blick kommen auch geisteswissenschaftliche Universitäten wie die Uni Erfurt ins Spiel. „Dabei gibt es hier eine Menge Gründungspotenzial – besonders im Bereich Social Entrepreneurship, also gemeinnütziger, sozialer Unternehmungen“, weiß Elias Roßner. Der 26-jährige Wahl-Erfurter ist seit April 2016 an der Universität Erfurt im Gründerservice tätig – eine Aufgabe, die ihn vor vielfältige Herausforderungen stellt, ihm aber vor allem eine Menge Spaß macht. [...]

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Miriam kam von Bad Langensalza nach Erfurt – eigentlich, um Grundschullehrerin zu werden. Dass nach dem Lehramtsstudium dann doch alles anders kam, ahnte sie damals noch nicht. Sie machte 2003 ihren Abschluss und setzte ein Diplom in Informationstechnik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim obendrauf. Heute ist sie Unternehmensberaterin. Als Geschäftsführerin der Visual Selling GbR ist sie dabei als Trainerin, Moderatorin und Coach für Online-Workshops tätig. Ihr Studium in Erfurt bringt ihr dabei bis heute Vorteile. [...]

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Salim Dabak hat einen weiten Weg für sein Studium auf sich genommen. Aus Rize in der Türkei kam er damals nach Erfurt, um hier Religionswissenschaft und Geschichtswissenschaft zu studieren. Heute leitet er die „New House Language School“ in seiner Heimatstadt Rize, eine Sprachenschule für Englisch, Deutsch und Russisch, die er selbst mitgegründet hat. [...]

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Na, wenn das keine Grund zum Feiern ist! Unsere Studierenden hatten mal wieder die Nase ganz weit vorn. Diesmal beim Thüringer Gründungsideenwettbewerb vom Thüringer Zentrum für Existenzgründung und Unternehmertum (ThEx) sowie der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen. Vier studentische Teams haben darin mit ihren kreativen sowie innovativen Geschäfts- und Projektideen überzeugt und landeten unter den zehn Bestplatzierten. Insgesamt 23 Teams und 20 Einzelbewerber hatten ihre Ideen- und Gründungspapiere eingereicht. [...]

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Im Rahmen des Studium Fundamentale-Seminars „Social Entrepreneurship – von der Idee zum Geschäftsmodell“ setzten sich Studierende der Universität Erfurt und der Fachhochschule Erfurt in diesem Sommersemester mit nachhaltigen und sozialen Gründungsideen auseinander. Unterstützt von den Gründerservicebeauftragten der beiden Hochschulen sowie weiteren Beratern aus dem Thüringer Hochschulgründernetzwerk und dem Netzwerk des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum konzipierten sie ausgehend von jeweils einem komplexen gesellschaftlichen Aspekt kleine, ökonomisch realistische Unternehmungen. Jetzt stellten sie ihre Projekte einer Fachjury bestehend aus (v.l.) Anja Wieland (Gründerberaterin für Enterprise Thüringen, Partner im Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum), Stephan Beier (Investmentmanager beim Beteiligungsmanagement Thüringen bm|t), Prof. Dr. Volker Herwig (Serialpreneur, Gründerbotschafter und Professor an der Fachhochschule Erfurt), Brigitte Schramm (Gründerin und Organisationsberaterin beim Paritätischen Wohlfahrtsverband) sowie Stefan Mayer-Ehrling (Hauptansprechpartner Mitteldeutschland der Ernst & Young Start-up-Initiative) vor:

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Der Weg ins Büro ist für Gloria Hoppe denkbar kurz. Sie muss einfach nur ins Nachbarzimmer ihrer Leipziger Altbauwohnung gehen. Dort hat sich die 27-jährige Alumna der Universität Erfurt ihren Arbeitsplatz eingerichtet und dort wird sie jeden Morgen pünktlich um acht Uhr von ihrer großen Auftragstafel mit der unterschwelligen Botschaft begrüßt: "Du hast Aufträge. Pack es an!". Seit März 2013 ist Hoppe selbstständige Lektorin und Inhaberin vom Lektorat Hoppe. Die Existenzgründung war zunächst nicht ihre erste berufliche Wahl, für sie letztlich aber die Möglichkeit, auch in dem Bereich tätig zu sein, auf den sie mit fünf Jahren Studium, mit Praktika und Volontariat hingearbeitet hat. [...]

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"Ich hoffe, ich sehe jetzt nicht zu studentisch aus", lacht Martin Rudolph, als er zum Foto- und Gesprächstermin im Café "Hörsaal 7" erscheint. Gerade kommt er aus dem Existenzgründerseminar, das die IHK an der Universität Erfurt anbietet. Einfach aus Interesse nehme er daran teil, um noch etwas dazu zu lernen. Aber eigentlich hat Martin Rudolph längst den Schritt in die eigene Existenz gewagt. Seit September 2013 tauscht der Staatswissenschaftsstudent nach den Vorlesungen regelmäßig Pulli und Jeans gegen Hemd und Anzug und bietet als Inhaber von All-In-One Consulting Dienstleistungen als Wirtschafts- und Unternehmensberater an. Noch ist es für ihn ein studentischer Nebenverdienst, nach dem Master-Abschluss soll dieser aber zum Beruf werden. [...]

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"Hey, schön, dass ihr da seid, ich bin Stefan", begrüßt der junge Mann, lässig in den Türrahmen gelehnt, die ankommenden Besucher. T-Shirt, Jeans, Sneakers, die blonden Haare fallen locker ins Gesicht, ein sympathisches Lächeln – dieser Typ ist hier der Chef. Und für die nächsten vier Stunden Lehrer, Impulsgeber, Aufmerksamzuhörer und Mutmacher. Schlagzeug-Probestunden in Erfurts erstem "Schlaghaus", der Trommelschule von Stefan Räsch. Und während aus dem Obergeschoss schon erste vorsichtige Beats nach unten dringen, führt Räsch die Neuankömmlinge nach oben in den Proberaum. Drei Schlagzeuge, Cajon, afrikanische Trommeln und anderes Schlagwerk finden sich hier und die Versuchung, einmal die Finger darauf tanzen zu lassen, lässt nicht lange auf sich warten. Zum Glück müssen die Teilnehmer der Probestunde sich nicht lange gedulden. Jeder sucht sich einen Platz, man sagt sich "Hallo" und schon geht’s los. Ohne lange Theorie, ohne Blabla. Zunächst mit den Händen auf den Oberschenkeln, bevor es wirklich ans Schlagzeug geht. Rechts zwei, links einen, Arme locker lassen und wieder rechts, links – eine ganze Weile geht das so, bis die Handinnenflächen kribbeln und der Oberschenkel andeutet, dass er sich morgen an diesen Nachmittag erinnern wird. Aber es macht wirklich Laune, auch, wenn manch ein Teilnehmer zwischendurch aus dem Rhythmus kommt. Die Gruppe ist klein, Stefan Räsch kann sich für jeden Zeit nehmen und es gibt viel zu lachen. Denn, was scheinbar so leicht ist, entpuppt sich für Laien ziemlich schnell als echte Konzentrationsübung… [...]

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