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Musisch veranlagt, doch als letztgeborener zum Kriegsdienst verdonnert. Sanftmütig, höflich, gesellig und doch zeitlebens unverheiratet und kinderlos. Herzog Friedrich IV. von Sachsen-Gotha-Altenburg war Mitglied der erfolgreichen Ernestiner-Dynastie – und wurde dennoch zeitlebens nie gänzlich glücklich. Vor allem, weil sein Dienst auf dem Schlachtfeld bei ihm bleibende Gesundheitsschäden verursachte, die sein ganzes Leben beherrschten. Obwohl das Regieren nicht in seinem Lebenslauf vorhergesehen war und er aufgrund seiner körperlichen Verfassung auch gar nicht in der Lage dazu war, wurde Friedrich nach seinem ohne Regierungsnachfolger verstorbenen Bruder August 1822 Herzog von Sachsen-Gotha-Altenburg – und damit zum Protagonisten im letzten Kapitel der Geschichte des Herzogtums.

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