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Zu ihrem inzwischen 16. Projektforum laden die Kommunikationswissenschaftler der Universität Erfurt am Samstag, 1. Juli, ins Kommunikations- und Informationszentrum (KIZ) auf dem Campus ein. Beginn ist um 13.30 Uhr mit einem Empfang, ab 14 Uhr präsentieren die Absolventinnen und Absolventen dann ihre Abschlussarbeiten vor einem Publikum aus Wirtschaft, Medien und Hochschule sowie weiteren Gästen. [...]

Auch in diesem Jahr verleiht die Willy Brand School of Public Policy der Universität Erfurt wieder den Commitment Award. Insgesamt sieben Projekte von Studierenden der Brandt School gehen dabei ins Rennen um die begehrten Geldpreise. Damit werden im Anschluss deren soziale Projekte gefördert. Gleichzeitig können die Studierenden unter Beweis stellen, was sie im Master-Studiengang Public Policy in den Bereichen Projektmanagement und Nachhaltigkeit gelernt haben. Wir stellen hier alle Projekte vor und sind gespannt, wer am 7. Juli als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgeht… 

Haytham Mones konzipiert ein "Akhbar-Meter"

"Fake News" oder "Social Bots" – wie bewerten die Parteien solche Phänomene, und wie beeinflusst dies ihre Wahlkampfführung für die anstehende Bundestagswahl? Diese und andere Fragen haben BA- und MA-Studierende der Kommunikationswissenschaft in diesen Tagen mit Vertretern von CDU, SPD, Grünen, DieLINKE und der AfD besprochen. Denn Wahlkampfstrategien und -aktivitäten stehen im Mittelpunkt der Seminare von Prof. Dr. Patrick Rössler und Dr. Nicole Podschuweit. Zur Vorbereitung ihrer Exkursion nach Berlin hatten die Studierenden Auftritte der Parteien im Internet und in der aktuellen Medienberichterstattung vergleichend analysiert. Weitere Aufklärung lieferten nun die Macher selbst, speziell zur aktuellen Diskussion über das nachlassende Vertrauen in Politik wie in die Massenmedien. [...]

Auch in diesem Jahr verleiht die Willy Brand School of Public Policy der Universität Erfurt wieder den Commitment Award. Insgesamt sieben Projekte von Studierenden der Brandt School gehen dabei ins Rennen um die begehrten Geldpreise. Damit werden im Anschluss deren soziale Projekte gefördert. Gleichzeitig können die Studierenden unter Beweis stellen, was sie im Master-Studiengang Public Policy in den Bereichen Projektmanagement und Nachhaltigkeit gelernt haben. Wir stellen hier alle Projekte vor und sind gespannt, wer am 7. Juli als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgeht… 

Florencia und Juan Cruz wollen Menschen in Uruguay Finanzkompetenzen vermitteln

Viele der nach Deutschland geflohenen Menschen sind hochqualifiziert und haben einen Oberschul- oder Uni-Abschluss. Vor diesem Hintergrund sind auch in Erfurt Projekte entstanden, die genau diese jungen Menschen unterstützen wollen. Eines davon ist das 2016 initiierte und vom DAAD geförderte „Welcome-Projekt“ an der Uni Erfurt. Die drei Studentinnen Hannah, Verena und Jana stehen in diesem Rahmen studieninteressierten Flüchtlingen zur Seite und geben ihnen „Starthilfe“. 

"Inklusion nicht nur theoretisch betrachten, sondern erlebbar machen“ – unter diesem Motto veranstalten Studierende des Studiengangs Sonderpädagogik am 14. Juni ein "Inklusives Sportfestival“ an der Universität Erfurt. Von 14 bis 17 Uhr können Besucher aller Altersgruppen aktuelle Trendsportarten wie Calisthenics einmal aus der inklusiven Perspektive ausprobieren und werden dabei von den Studierenden unterstützt und angeleitet.

"Männerpastoral ist eine echte Leerstelle in der Kirche“, sagt Sebastian Mutke. Der Alumnus der Katholisch-Theologischen Fakultät der Uni Erfurt arbeitet heute als Pastoralreferent im Bistum Osnabrück und will dazu beitragen, eben diese Leerstelle zumindest etwas zu füllen. Für sein Projekt "Wo das Evangelium zu Hause ist – Väterabende für Erstkommunionkinder“ hat er sogar den "Bonifatiuspreis für missionarisches Handeln in Deutschland“ des Deutschen Katholiken e.V. bekommen. Wir haben ihn gefragt, was es mit dieser Idee auf sich hat.

Zwei waagerechte Striche und ein senkrechter – es war diese Zeichnung eines blinden Kindes, die einst Vera Göckelmanns und Jolana Pons‘ Interesse an taktil illustrierten Büchern weckte. Zwei waagerechte Striche und ein senkrechter – zwei Stufen und ein Geländer – ein Bus. Blinde Kinder nehmen Gegenstände anders wahr als sehende, das ist gemeinhin bekannt. Dass Kinderbücher für Blinde deshalb auch mehr als die Kombination von Blindenschrift und erhabenen Umrissen von in der Welt der Sehenden bekannten Symbolen sein sollten, diese Erkenntnis ist noch nicht so weit verbreitet. Ein gelber Kreis mit Strahlen stellt für sehende Kinder eine Sonne dar, für Sehbehinderte ist sie vor allem eines: warm, genau wie ein Bus für sie zwei Stufen und ein Geländer zum Festhalten sein kann. Für taktil gestaltete Kinderbücher besteht genau darin die Herausforderung: Wie kann eine Geschichte auch für blinde Kinder sinnlich erfahrbar gemacht werden? Jolana Pons und ihre ehemalige Kommilitonin Vera Göckelmann treibt diese Frage um. Gerade taktil illustrierte Bücher faszinieren die beiden, also Bücher, die sowohl eine haptische als auch eine visuelle Wahrnehmung ansprechen und damit für sehende und blinde Kinder gleichermaßen gemacht sind. Gemeinsam haben die Absolventinnen des Masters Kinder- und Jugendmedien an der Universität Erfurt nicht nur ihre Abschlussarbeit zu dem Thema verfasst, sondern sie bieten nach ihrem Abschluss nun auch das Praxisseminar "Medien für alle. Das Taktil Illustrierte Buch als mutiges Medium für Inklusion" an. Ein Besuch.

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