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Gefälschte Papiere, verschleierte Identitäten, Geheimsprache und dunkle Verstecke. Im Untergrund leben und agieren Menschen im Verborgenen fernab der etablierten Gesellschaft. Einer von ihnen war der Heidelberger Prediger und Dreifaltigkeitskritiker Adam Neuser, der im 16. Jahrhundert wegen eines den Islam preisenden Briefes auf der Flucht war und sich so einiges einfallen lassen musste, um unerkannt in das Osmanische Reich zu gelangen. Seine und viele andere spannende Geschichten stellt Prof. Dr. Martin Mulsow nun in seiner neuen Publikation "Kriminelle – Freidenker – Alchemisten. Räume des Untergrunds in der Frühen Neuzeit" vor. Wir haben mit dem Untergrundforscher gesprochen…

"Hey, schön, dass ihr da seid, ich bin Stefan", begrüßt der junge Mann, lässig in den Türrahmen gelehnt, die ankommenden Besucher. T-Shirt, Jeans, Sneakers, die blonden Haare fallen locker ins Gesicht, ein sympathisches Lächeln – dieser Typ ist hier der Chef. Und für die nächsten vier Stunden Lehrer, Impulsgeber, Aufmerksamzuhörer und Mutmacher. Schlagzeug-Probestunden in Erfurts erstem "Schlaghaus", der Trommelschule von Stefan Räsch. Und während aus dem Obergeschoss schon erste vorsichtige Beats nach unten dringen, führt Räsch die Neuankömmlinge nach oben in den Proberaum. Drei Schlagzeuge, Cajon, afrikanische Trommeln und anderes Schlagwerk finden sich hier und die Versuchung, einmal die Finger darauf tanzen zu lassen, lässt nicht lange auf sich warten. Zum Glück müssen die Teilnehmer der Probestunde sich nicht lange gedulden. Jeder sucht sich einen Platz, man sagt sich "Hallo" und schon geht’s los. Ohne lange Theorie, ohne Blabla. Zunächst mit den Händen auf den Oberschenkeln, bevor es wirklich ans Schlagzeug geht. Rechts zwei, links einen, Arme locker lassen und wieder rechts, links – eine ganze Weile geht das so, bis die Handinnenflächen kribbeln und der Oberschenkel andeutet, dass er sich morgen an diesen Nachmittag erinnern wird. Aber es macht wirklich Laune, auch, wenn manch ein Teilnehmer zwischendurch aus dem Rhythmus kommt. Die Gruppe ist klein, Stefan Räsch kann sich für jeden Zeit nehmen und es gibt viel zu lachen. Denn, was scheinbar so leicht ist, entpuppt sich für Laien ziemlich schnell als echte Konzentrationsübung… [...]

Ein Jahr lang haben sie Ideen gesammelt, recherchiert, Fragen gestellt, Antworten gefunden, analysiert und diskutiert – jetzt stellen die Studierenden des BA-Studiengangs Kommunikationswissenschaft der Universität Erfurt die Ergebnisse ihrer Arbeit aus der sogenannten Projektstudienphase vor einem Publikum aus Wirtschaft, Medien und Hochschule sowie weiteren Gästen vor. Am Samstag, 5. Juli, ab 14 Uhr im Audimax der Uni, beim 13. Projektforum, das in diesem Jahr dem Gründungsvater der Erfurter Kommunikationswissenschaft und Gründungsrektor der Uni Erfurt, Prof. Dr. Peter Glotz, gewidmet ist. Glotz entwickelte gemeinsam mit seinem damaligen Assistenten Klaus Beck nicht nur das Eignungsfeststellungsverfahren, sondern verankerte insbesondere auch die Idee der zweisemestrigen Projektstudienphase im Curriculum. 2014 wäre er 75 Jahre alt geworden. [...]

Wie finden eine nach Brasilien ausgewanderte Belgierin, eine Kosovarin und ein Kolumbianer zusammen, um ein gemeinsames Unternehmen zu gründen? Indem sie sich beim Studium an der Willy Brandt School of Public Policy der Universität Erfurt kennenlernen und ihr gemeinsames Interesse am Analysieren von und Schreiben über Public Policy-Themen entdecken. So ergangen ist es jedenfalls Catherine Lefèvre, Donika Emini und Mario Humberto Zorro Cuervo. Die drei Brandt School-Alumni starteten noch während ihrer Studienzeit in Erfurt einen einfachen Blog, um die von ihnen verfassten Artikel über Politik und Gesellschaft nicht mehr auf Fremdseiten anbieten zu müssen, sondern ihre Texte auf einer eigenen Plattform sichtbar machen zu können. Global Public Policy Watch (GPPW) war geboren – ein Forum, das es sich zum Ziel gemacht hat, die interessierte Öffentlichkeit mit Einschätzungen und Analysen zu ganz verschiedenen gesellschaftlichen Themen zu versorgen.

Wir haben mal wieder Grund zum Feiern: Das Innovationsnetzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung (InnoNet BNE), ein regionales Netzwerk von Akteuren aus Bildung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kommune zur Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung, an dem auch die Uni Erfurt beteiligt ist, wurde heute mit dem Erfurter Zukunftspreis der Stadtwerke ausgezeichnet. Und das ist nicht das erste Mal, bereits im vergangenen Jahr konnte ein Student der Universität Erfurt beim Zukunftspreis punkten: Max Mathias gewann mit [...]

Großer Bahnhof heute Vormittag auf dem Campus der Uni Erfurt: Gemeinsam mit Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und weiteren Vertretern aus Wirtschaft und Politik haben wir die Grundsteinlegung für unser neues Kommunikations- und Informationszentrum (KIZ) zwischen Uni-Bibliothek und Nordhäuser Straße gefeiert. [...]

Der Gothaer Nachlass von Bruno Hassenstein ist ein wahrer Schatz für jeden Wissenschaftshistoriker und Kartografie-Forscher. Das stellte auch "Kartografie-Frischling" Alrun Schmidtke schnell fest und wollte mehr über jenen erfolgreichen Perthes-Verlagskartografen mit der etwas verschrobenen Persönlichkeit erfahren. Im Rahmen eines Herzog-Ernst-Stipendiums beschäftigt sich die 27-jährige Wissenschaftshistorikerin im Gothaer Forschungszentrum der Universität Erfurt derzeit genauer mit Hassenstein – und hat in seinem Nachlass womöglich auch gleich den passenden Forschungsansatz für ihre bevorstehende Doktorarbeit gefunden. Ein Treffen im Geografie-Zimmer des renommierten Forschungszentrums.

Unsere Campus Spezialisten sind für Studieninteressierte und Studierende die besten Ansprechpartner, wenn es um allgemeine Fragen rund um Studium und Campus-Leben an der Uni Erfurt geht. Egal ob Wohnungssuche, Freizeitangebot oder Orientierung im Studium - die drei sind jederzeit für euch da und kümmern sich um all eure Anliegen. Neu im Team sind Julia und Lisa...

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